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A

a
international gebräuchliches Formelzeichen für Schallgeschwindigkeit
 
Å
Ångström
nach dem schwedischen Physiker A.J. Ångström [1814 - 1874] nicht gesetzliche Maßeinheit zur Angabe von Wellenlängen des Lichtes und Atomradien.
1 Å = 10-10 m = 0,10 nm
[mehr...]
 
A/A
AirToAir - Luft/Luft
 
A/C
Aircraft, Flugzeug, manchmal auch ACFT
 
A/C
Air Conditioning - Klimaanlage
 
A/D, AD
Flugplatz - Aerodrome
 
A/G
air/ground - Luft / Boden
 
AAL
Above Aerodrome Level, Höhe über Flugplatzniveau
 
AAM
Air-Air-Missle — Luft-Luft-Flugkörper
 
AAR
air to air refueling (operations) - Luftbetankung
 
Abbe Kondensor
Optischer Lichtsammler nach der Bauart von Abbe
 
Abbild; optisches
Diejenige Projektionsfigur, die bei einer flächenhaften Abbildung des Raumes, die nach der Lehre von der Strahlenbegrenzung in optischen Systemen auf der Einstellungsebene durch einen Hauptstrahlenkegel ausgeschnitten wird, dessen Spitze in der Mitte der Eintrittsblende liegt und der sämtliche Punkte des abzubildenden Dingraumes oder -raumteiles erfaßt. Das im Bildraum auf dem Auffangschirm (bzw. der Mattscheibe) erhaltene Bild erhaltene flächenhafte Bild des Dingraumes oder -raumteiles ist nach den Gesetzen der optischen Abbildung ein reelles Bild des Abbildes, genannt Abbildsbild.
 
Abbildung; optische
Die Erscheinung, daß ein von einem Dingpunkt ausgehendes Strahlenbündel nach Durchgang durch ein optisches System (infolge von Brechung durch Linsen oder Prismen oder infolge von Reflexion durch Spiegel) mehr oder weniger genau wieder in einem Punkt, dem Bildpunkt, vereinigt wird. Diesen Bildpunkt bezeichnet man auch als wirkliches oder reelles Bild (auffangbares Bild) des abzubildenden Dingpunktes.
 
Abbildungsfehler
In der Optik versteht man unter Abbildungsfehlern oder Aberrationen Abweichungen von der idealen optischen Abbildung, die ein unscharfes oder verzerrtes Bild bewirken. [mehr...]
 
Äquimolarität
Äquimolarität beschreibt in der Chemie einen Zustand, in dem verschiedene Einzelkomponenten im gleichen Stoffmengenverhältnis in einer Verbindung oder einer Lösung vorliegen oder gleichviele Reaktionspartner miteinander reagieren.
 
Aktionsradius
 
Alphabet
 
Abdrift
Die jenige Strecke, um die ein Luftfahrzeug von der beabsichtigten Weglinie durch Windeinfluss abgetieben wird.
 
Abheben
Lösen des Flugfahrzeuges vom Boden. Abheben tritt ein, wenn der Auftrieb oder die Summe aus Auftrieb und Hubkraft gleich dem Gewicht des Luftfahrzeuges ist. Mit dem Abheben wird das Anrollen beendet.
 
Abfanglinie
errechnete Linie im Luftraum, an der das Abfangen eines Luftzieles durch Abfangjagdflugzeuge beendet sein muss, um zu verhindern, dass wichtige Objekte im Hinterland vom Gegner erreicht werden können.
 
Ablaßventil
 
Abflugmasse
(auch Startmasse; früher Abflug-, Flug- oder Startgewicht)
Summe der Einzelmassen eines Flugzeuges beim Start. Für den gegebenen Flug in der kommerziellen oder privaten Luftfahrt stellt die Abflugmasse die größte Flugzeugmasse dar, da sie durch den Brennstoffverbrauch, evtl. Abwurf von Lasten u.ä. ständig abnimmt.
Abflugmasse
RüstmasseZuladung
LeermasseGesamtzuladung
ZelleTriebwerkständige
Ausrüstung
zusätzliche
Ausrüstung
Brenn- und
Schmierstoffe
BesatzungNutzmasse
Für das Militär spielt unter Ausnutzung des dynamischen Auftriebes die Abflugmasse eine Sonderrolle, durch die Nutzung des Auftriebes kann mit Luftbetankung das Gesamtgewicht des Flugzeuges etwa 10% über die zulässige Abflugmasse gehoben werden.
 
ABM
abeam, querab
 
Abschwung
Auch Rollenkehre genannt - Englisch: inverted Immelmann, Split-S oder auch Reserve Half Cuban - Kunstflugmanöver: Die Maschine wird leicht angedrückt, bis sie die für das Manöver richtige Geschwindigkeit erreicht. Mit einem Vier -g- Manöver wird die Nase dann mit 45 Grad steil in den Himmel gezogen. Ist die Fahrt abgesunken, wird die Maschine mit einer halben Rolle auf den Rücken gelegt - der Steigflug in der Rückenlage aber beibehalten! Hält man die Lage korrekt, sinkt die Fahrt schnell ab und man kann langsam nachlassen und gefahrlos in den halben Loop nach unten übergehen.
ACAS
Airborne Collision Avoidance System,
Bordseitiges Kollisionswarnsystem, das anspricht, wenn sich zwei Flugzeuge im Flug zu nahe kommen. [mehr...]
ACC
ACC steht für Area Control Center und wird im deutschen auch als (Strecken)-Kontrollzentrum oder Bezirkskontrollstelle, in den USA Air Route Traffic Control Center und in England ARTCC bezeichnet. Das Kontrollzentrum ist Sitz der Bezirkskontrolle der Flugverkehrskontrolle (teilweise auch der Anflugkontrolle). Jedes Kontrollzentrum ist für einen Kontrollbezirk CTA zuständig. Der Kontrollbezirk kann dabei (wie z.B. in Deutschland) mit den FIR`s eines Landes zusammenfallen und ist oftmals in kleinere Sektoren (Arbeitssektoren, Kontrollsektoren) aufgeteilt. Jeder Sektor wird dann von zwei Center-Lotsen überwacht, einem Planungslotsen (Planner) und einem Radarlotsen (Executive). Bei sehr hohem Verkehrsaufkommen können auch drei Lotsen für einen Sektor verantwortlich sein.
Der Verantwortungsbereich eines Kontzrollzentrums kann sowohl den unteren und den oberen Luftraum, als auch nur den unteren Luftraum umfassen. Im letzteren Fall werden besondere Kontrollzentren für den oberen Luftraum eingerichtet, die man als Upper Airspace Control Center UACC bezeichnet. Die DFS in Deutschland verfügt über ACCs für den unteren Luftraum in Bremen, München und Langen sowie über UACC in Karlsruhe und München. Zusätzlich wird ein kleiner Teil des deutschen Luftraums von Eurocontrol in Maastricht und von Skyguide in der Schweiz kontrolliert.
 
ACN
Aircraft Classification Number
 
ACTH
Adrenkortikotropes Hormon. Regt die Nebennieren an, Kortisol und andere Steroide zu produzieren.
 
Achromate
Diese Objektive sind für die Farben Rot und Blau korrigiert. Geringe Restfehler wie z.B. Bildfeldwölbung und feine Farbsäume am Rande des Bildfeldes sind noch vorhanden. Das stört aber normalerweise nicht. Sie sind daher auch genauso für die Farb-Mikrofotografie geeignet.
 
ADD
sowj. Fernfliegerkräfte (schwere Bomber)
 
Adiabatik
Temperaturveränderung aufsteigender oder absinkender Luftmassen mit der Höhe. Man unterscheidet zwischen dem feuchtadiabatischen und dem trockenadiabatischen Temperaturverlauf. Feuchte Luft verändert ihre Temperatur um etwa 0,6 °C / 100m Höhe (wird also um 6 °C pro Kilometer Höhe kälter), trockene verändert ihre Temperatur um etwa 1,0 °C/100m Höhe. Phänomene wie der Föhn in den Alpen, Thermik und die thermischen Aufwinde lassen sich mit Hilfe der Adiabatik sehr einfach erklären.
 
äPS
äquivalent Pferdestärken [mehr...]
ADF
Automatic-Direction-Finder Funkkompaß
 
ADIZ
Air Defense Identification Zone, Flugüberwachungszone
 
Adjunkt
der, _en (Gehilfe, Amtsgehilfe); in Österreich ein Beamtentitel. auch Adjudant.
 
Adjunkte
die, mit einem Vorzeichen versehene Unterdeterminante einer Matrix. [vergl. Adjunkte(Mathematik Matrix)
 
ADN
Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst (Nachrichtenagentur)
 
ADS-B
Automatic Dependent Surveillance - Broadcast
 
Aerodynamik
Aerodynamik ist Teil der Physik. Sie gehört darin zur Mechanik. Auf diesem Gebiet stellt sie das schwierigste Kapitel. Sie behandelt zum Einen die Strömungslehre und zum Anderen die Wechselwirkungen von Kräften zwischen Luft/Gas und festen Körpern. Aerodynamik liefert den Schlüssel zum Verstehen des Fliegens von Flugzeugen, Vögeln, Insekten, dem Fahren von Segelschiffen und dem Funktionieren von Windmühlen/Windkraftgeneratoren. Für Fahrzeuge, Gebäude und Natur beschreibt Aerodynamik die bei Wind durch deren Formen entstehenden Kräfte.
 
Suchoij Su-30MK mit aufgestellter Luftbremse im Landeanflug
aerodynamische Bremsen
Mittel zur Erhöhung des Widerstands. Sie werden benutzt zur Gleitwinkeisteuerung (-änderung), zur schnellen Verringerung der Geschwindigkeit von Sport- und Jagdflugzeugen beim Kunstflug oder im Luftkampf, zur Verhütung des Überschreitens von zulässigen Maximaigeschwindigkeiten im Sturzftug ( Geschwindigkeitsbegrenzungen) und zur Verkürzung der Landerollstrecke. Hierzu gehören Bremsklappen und Bremsschirme.
 
aerodynamische Eigendämpfung
Dämpfung von Schwingungen des Luftfahrzeugs durch Luftkräfte an Tragflächen, Rumpf und Leitwerk.
 
aerodynamische Qualität
Verhältnis von Auftrieb zu Widerstand, meist ausgedrückt durch das Verhältnis von Auftriebsbeiwert zu Widerstandsbeiwert; hat große Bedeutung für die Einschätzung der aerodynamischen Vollkommenheit einer Flugzeugkonstruktion sowie für die Ermittlung von Flugweite und -dauer von Motorflugzeugen. Kehrwert der Gleitzahl. [vergl. Beiwert]
 
After
Medizinische Bezeichnung für den natürlichen Darmausgang
 
Afterburner
Nachbrenner
 
Aggregatzustand
1 bei Normaldruck
Stoff Schmelztemperatur1 Siedetemperatur1 Aggregatzustand bei Raumtemperatur (25  °C)1 Aggregatzustand im Gefrierschrank (-10  °C)1
Eisen 1535 °C 2750 °C fest fest
Kupfer 1084 °C 2567 °C fest fest
Caesium 28 °C 671 °C fest fest
Sauerstoff -219 °C -183 °C gasförmig gasförmig
Helium -272 °C -269 °C gasförmig gasförmig
Brom -7 °C 59 °C flüssig fest
Chlor -101 °C -35 °C gasförmig gasförmig
Wasser 0 °C 100 °C flüssig fest
Als Aggregatzustände bezeichnet man qualitativ verschiedene, temperatur- und druckabhängige physikalische Zustände von Stoffen. Die Abhängigkeit des Aggregatzustandes beziehungsweise des in der Thermodynamik enger gefassten Begriffs der Phase von diesen Zustandsgrößen wird üblicherweise in einem Phasendiagramm dargestellt. [merhr...]
 
AGL
Above Ground Level, über Grund, seltenere Bezeichnung für MSL
 
Adrenogenitales Syndrom (AGS)
Es handelt sich um eine Stoffwechselerkrankung bzw. einen Enzymdefekt.
Beim AGS liegt eine Störung bei der Bildung von Hormonen in der Nebenniere vor. [...mehr]
 
AIM
Airmen's Information Manual, Handbuch für Piloten
 
AIRAC
Aeronautical Information Regulation and Control, System zur Regelung der Verbreitung von Luftfahrtinformationen, AIRAC Cycle ist alle 28 Tage (Donnerstag)
 
AIRMET
Informationen, die Streckenwettererscheinungen betreffen und die Einfluß auf die Sicherheit von Flügen in niedrigen Höhen haben können.
 
air traffic control (ATC)
Flugsicherung - Hat die Aufgabe, den Flugverkehr im kontrollierten Luftraum durch die Überwachung der minimalen Sicherheitsdistanzen zwischen den Flugzeugen sicher, geordnet und wirtschaftlich zu lenken.
 
AIS
Air Information Service, Flugberatungsdienst - Service der Flugsicherung (DFS).
 
Akaflieg
Akademische Fliegergruppen an Technischen Hochschulen und Universitäten der BRD und Österreichs. Ihr Betätigungsfeld sind die Konstruktion und Erprobung von Segelflugzeugen, Motorseglern und Sportfugzeugen.
 
Aldosteron
Ein natürliches Steroidhormon, das aus Cholesterin gebildet wird und zu den Mineralkortikoiden gehört. Es wird in der Nebenniere gebildet und ist vor allem für die Regulation des Wasser- und Salzhaushaltes im Körper verantwortlich. [mehr...
 
ALCM
Air Launched Cruise Missle; Luft-Boden-Flülgelrakete (strategischer Marschflugkörper)
 
Allgemeine Luftfahrt (General Aviation)
Umfasst alle Luftverkehrsarten mit Ausnahme von Linien-, Charter-, Militär- und Staatsflügen. Also: Schulungsflüge, Sportfliegerei, private Reiseflüge, Werk- und Arbeitsflüge (Rettungs-, Agrar-, Fotoflüge usw.)
 
ALF
Accurate Positioning by Low Frequency
 
ALT
Altitude, Flughöhe über dem Meeresspiegel
 
ALTN
Alternate Aerodrome, Ausweichflughafen
 
AMC
Aviation Medical Centre, Flugmedizinisches Zentrum (mit jeweils mindestens einem HNO-, Augen- und Neuro/Psycho-Arzt, mit Anschluß an eine Uni-Klinik)
 
AME
Authorized Medical Examiner, Fliegerarzt
 
Amniozentese
Medizinischer Begriff für die Fruchtwasseruntersuchung bei schwangeren Frauen. Der Frau wird über einen kleinen Schlauch, der in den Bauch eingeführt wird etwas Fruchtwasser entnommen (sog. Punktion), da sich darin Zellen des heranwachsenden Babys befinden. Diese Zellen werden dann untersucht, um zu sehen, ob das Baby Krankheiten hat.
 
amorph
(griech.: gestalltlos) [verg. mehr...]
 
Analysator
Der Analysator ist ein Filter, welcher nur Lichtwellen, die in gleicher Richtung, schwingen durchlässt. In der Polarisationsmikroskopie wird er über dem Präparat in den beobachtungsseitigen Strahlengang dreh- und ausschaltbar eingeschoben bzw. eingelegt.
 
Androgene
Androgene gehören zu den Sexualhormonen und werden in den Nebennieren und den Hoden gebildet und sorgen für die Entwicklung der äußerlichen und innerlichen männlichen Geschlechtsorgane. Das bekannteste Androgen ist Testosteron [mehr...]
 
Androgeninsensitivität
Siehe Androgenresistenz
 
Anhedral
Negative V-Stellung der Tragflächen
 
Annehmbare Anwenderexposition
Die Annehmbare Anwenderexposition (AOEL, Acceptable Operator Exposure Level) ist ein Konzept der Risikobewertung von Chemikalien und Pflanzenschutzmitteln. Es bezeichnet diejenige Substanzmenge, der ein Anwender maximal täglich ausgesetzt sein kann, ohne dass sich dies langfristig negativ auf dessen Gesundheit auswirkt. Die AOEL wird üblicherweise in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag ausgedrückt. Sie wird aus dem NOAEL und einem Sicherheitsfaktor abgeleitet.
 
Anrollbremsstrecke
Strecke, die benötigt wird, um das Flugzeug vom Stillstand bis zum Triebwrksausfallpunkt zu beschleunigen und anschließend wieder zum Stillstand zu bringen, falls wegen Triebwerksausfall beim Start dieser abgebrochen werden muß. Die kritische Anrollbremsstrecke entspricht der Startrollstecke (vgl. Startstrecke)
 
Anti-Müller-Hormon (AMH)
Ein Hormon, das in den Hoden des Embryos gebildet wird. Dieser chemische Botenstoff führt bei männlichen Embryos zur Rückbildung der Müllerschen Strukturen (Gebärmutter, Eileiter, Scheidenanlage).
 
Anströmgeschwindigkeit
Bildung der wirksamen Anströmgeschwindigkeit
 
Anströmrichtung
Grundrichtung, aus der ein Gegenstand von einer Strömung getroffen wird. Wird die Strömung durch weiter vorn liegende Teile gestört, so kann an jeder Stelle des Körpers anders angeströmt werden.
 
AoA
Angle of Attack, Anstellwinkel
 
AOG
Aircraft on Ground (aus technischen Gründen)
 
AOM
Aircraft Operating Manual, Handbuch zum Flugzeug
 
AOPA
Aircraft Owners and Pilots Association, Internationale Vereinigung von Privatpiloten.
 
A/P
Auto Pilot
 
Apertur, numerische
Sie ist auf den Objektiven neben der Maßstabszahl eingraviert. Sie setzt sich aus der Brechkraft der Linse, dem umgebenden Medium und dem Winkel des einfallenden Lichtes zusammen. Je dichter das Medium wie z.B. das Eindeckmittel oder das Immersionsöl und je stärker die Brechung der Objektiv-Linse ist, desto größer ist der Aufnahmewinkel und damit die Apertur. Praktisch wirkt sich diese höhere Apertur in einer höheren Auflösung aus.
 
APFD
Autopilot flight directory Selbststeueranlage
 
APM
Airplane Performance Monitoring,
 
a posteriori
(lat.) nachher, nachträglich; aus der Erfahrung stammend; eigentlich vom Späteren.
 
APP
Approach Control, Anflugkontrolle
 
APPR
Approach, Anflug
 
a priori
(lat.) von vornherein; ohne erfahrungsmäßige Grundlage gegeben, aus der bloßen Vernunft stammend.
 
Apron
Flugvorfeld, Abstellfläche, Vorfeld bzw. auch für Vorfeldkontrolle Vorfeld Berlin-Scönefeld SXF 1992
 
APU
Auxiliary power unit Hilfstriebwerk.
Kleines, vorwiegend im Heck eingebautes Hilfsenergieaggregat. [mehr...]
 
Arzneimittel
Arzneimittel, umgangssprachlich Arzenei kurz Arzneien oder gleichbedeutend Medikamente (lateinisch medicamentum – das Heilmittel) sind nach gesetzlicher Definition
„Stoffe oder Stoffzusammensetzungen, die als Mittel mit Eigenschaften zur Heilung oder zur Verhütung menschlicher oder tierischer Krankheiten bestimmt sind oder aber im oder am menschlichen oder tierischen Körper verwendet oder einem Menschen bzw. Tier verabreicht werden können, um entweder die menschlichen bzw. tierischen physiologischen Funktionen durch eine pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkung wiederherzustellen, zu korrigieren oder zu beeinflussen oder eine medizinische Diagnose zu erstellen.“
Diese Beschreibung basiert auf zwei grundlegenden gesetzlichen Regelwerken über die Human- und Tierarzneimittel in der Europäischen Union, den Richtlinien 2001/83/EG (Gemeinschaftskodex für Humanarzneimittel) und 2001/82/EG (Gemeinschaftskodex für Tierarzneimittel) in der jeweils gültigen Fassung. Sie ist mittlerweile in etliche nationale Arzneimittelgesetze eingeflossen, darunter auch in das deutsche Arzneimittelgesetz. Die Behandlung mit Arzneimitteln wird als Medikation bezeichnet.
Das Arzneimittelrecht enthält auch Vorschriften zur Bezeichnung von Arzneimitteln sowie zu Pflichtinformationen, die der Hersteller für Anwender und Verbraucher bereitstellen muss. Die große Vielfalt der heute verfügbaren Arzneimittel lässt sich nur mit Hilfe von speziellen Klassifikationssystemen und Arzneimittelverzeichnissen überblicken.
 
ARM
Anti-Radar-Flugkörper
 
ASAP
As Soon As Possible, so schnell wie möglich
 
ASDA
Accelerate Stop Distance Available, verfügbare Startabbruchstrecke
 
ASECNA
Agence pour la Sécurité de la Navigation Aérienne en Afrique et à Madagascar, Afrikanische Luftfahrtbehörde (analog zu Eurocontrol)
 
A/Skid
Anti Skid, Antiblockiersystem analog zum ABS beim Auto
 
ASM
Luft-Schiff -Flugkörper
 
Aspect Ratio
Flügelstreckung, Verhältnis des Quadrates der Spannweite zur Gesamtfläche eines Tragflügels
 
ASR
Airport Surveillance Radar, Flughafen-Rundsicht-Radar
 
ASW
Anti Ship Weapon - Schiff-Bekämpfung
 
ATB
Automated Ticket / Boarding Pass, übliches mit einem Magnetstreifen versehenes Papierticket, nicht zu verwechseln mit etix
 
ATC
Air Traffic Control. Flugsicherung oder Flugverkehrskontrolle: Sie hat die Kontrolle über den gesamten (IFR)- Luftverkehr.
 
ATC
Anatomisch-Therapeutisch-Chemisches Klassifikationssystem
Das Anatomisch-therapeutisch-chemische Klassifikationssystem, offiziell Anatomical Therapeutic Chemical / Defined Daily Dose Classification ist eine 1976 von der European Pharmaceutical Market Research Association (EPhMRA) entwickelte, 1990 dann vom Collaborating Centre for Drug Statistics der Weltgesundheitsorganisation adaptierte und offiziell herausgegebene internationale Klassifikation für Arzneistoffe.
Die Klassifikation gilt für Substanzen, nicht für Handelspräparate. In Deutschland eine gemäß dem Fünften Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) adaptierte Version ATC/DDD - DIMDI, die zusätzlich pflanzliche Substanzen enthält. Die meisten kommerziell vertriebenen Arzneimittel-Verzeichnisse und -Kataloge sind (neben der Pharmazentralnummer) auch nach dem ATC-Index der Einzelstoffe geordnet.
Das DIMDI gibt seit 2004 die amtliche Fassung der Anatomisch-Therapeutisch-Chemischen (ATC) Klassifikation mit definierten Tagesdosen (DDD, Defined Daily Doses) heraus. Sie wird jährlich aktualisiert und tritt jeweils zum 1. Januar in Kraft.
 
ATCA
Advanced Tanker/Cargo Aircraft verbesserter Tanker-Transporter
 
ATD
Actual Time of Departure  /  Assigned Time of Departure, tatsächliche Abfugzeit
 
ATFM
Air Traffic Flow Management, Verkehrsflußregelung
 
ATHR
Auto Thrust, automatische Schubkontrolle (Autopilotfunktion)
 
ATIS
Automatic Terminal Information Service, automatische Ausstrahlung von Start- und Landeinformationen (z.B. Sicht)
 
ATK
Aviatione Turbine Kerosene, Kerosin
 
ATM
Air Traffic Management
 
Atmosphäre
(griech.) für die im Schwerefeld der Erde festgehaltene, etwa 2 000...3 000 km mächtige Lufthülle; ein Gemisch von Gasen; mittlere Zusammensetzung in Bodennähe (in Raumteilen für staubfreie Luft): 78,08% Stickstoff, 20,95% Sauerstoff, 0,93% Argon, 0,03% Kohlendioxid, 0,01 % Edelgase, Wasserstoff, Ammoniak, Jod, Ozon, Wasserstoffsuperoxid; Wasserdampf stark wechselnd (0...4Vol.%). [mehr...]
 
ATPL
Airline Transport Pilot License, höchste Pilotenlizenz
 
ATS
Air Traffic Services, Flugverkehrsdienste
Aufladung
Methode, um die Leistung von KTW durch Vorverdichten der dem Triebwerk zugeführten Luft zu steigern. Zielstellung ist dabei:
  1. Erhöhung der Startleistung;
  2. Kompensation des durch den Druckabfall mit wachsender Höhe auftetenden Leistungsabfall.
 
Auflösung, optische
Als Optische Auflösung bezeichnet man die Eigenschaft, durch eine Optik feine Strukturen getrennt und sauber wahrzunehmen. Sie ist abhängig von der numerischen Apertur des Objektives, des Kondensors, dem Einfallswinkel und der Wellenlänge des verwendeten Lichtes.
 
Auflichtmikroskop
Mikroskop mit einer Beleuchtung, welche auf das Objekt fällt.
 
Auftrieb
Physikalische Erscheinung an einem festen Körper, der sich in einem flüssigen oder gasförmigen Medium befindet. Der Auftrieb ist in Form der Auftriebskraft meßbar. Man unterscheidet statischen und dynamischen Aufftrieb.
Über Auftrieb verfügen prinzipiell alle Körper die von einem gasförmigen oder flüssigen Medium umgeben sind. [...mehr]
 
Auftriebshilfen
Auftriebshilfen verändern die Wölbung des Trgflächenprofiles, vergrößern die Flügelfläche, beeinflussen die Grenzschicht oder lenken bei Strahltriebwerken den Triebwerksstrahl ab.
 
Autorotation
 
AUW
All-up Weight, Gesamtabfluggewicht
 
Avionik
zusammengesetzt aus Aviatik (von lat. avis = Vogel) und Elektronik - ist ein Begriff aus der Luft- und Raumfahrttechnik, eine Bezeichnung für die Gesamtheit der elektrischen und elektronischen Geräte an Bord eines Flugzeuges. So zählt dazu die Flugfunkanlage, die Navigationsgeräte wie VOR, ILS, NDB, DME und ADF, aber auch GPS, Trägheitsnavigationsgeräte und elektrische Kompassanlagen. Hinzu kommen Autopilot, Flight Management System und die Elektronik für Fly-by-Wire. Als Anzeigeinstrumente im Cockpit findet man die Bildschirme des EFIS, ECAM oder EICAS. In modernen Flugzeugen sind noch viele weitere Computer und Geräte eingebaut. Meist sind die Geräte in einem bestimmten Bereich unterhalb des Kabinenbodens oder in der Nähe des Cockpits zusammengefasst, dem Avionics Compartment.
 
AV-MF
sowj. Marinefliegerkräfte
 
AVTUR
Aviation Turbine Kerosene, Kerosin
 
AWACS
Airborne Warning And Control System, luftgestütztes Frühwarnsystem
 
AWO
All Weather Operations, Allwetterflugbetrieb
 
AWY
Airway, Luftstraße
 
Azimut
Das (auch der) Azimut (von arabisch ‏السموت‎, as-sumūt ‚die Wege‘, Plural von ‏السمت‎ / as-samt / ‚der Weg‘) ist ein Terminus aus der Astronomie, der einen nach Himmelsrichtungen orientierten Horizontalwinkel bezeichnet. Der Begriff wird sinngemäß auch in anderen Fachbereichen verwendet.
  1. Winkel zwischen der Vertikalebene, in der der Meridian des Standortes liegt, und der Vertikalebene, in der die Verbindungsgerade vom Standort zu einem gewählten Punkt verläuft.
  2. bei Rotorflugzeugen — Winkel zur Angabe der momentanen Stellung eines Blattes während einer Umdrehung. Der Azimutwinkel ψ (Psi) wird gebildet zwischen der Längsachse der Drehebene (dem nach hinten zeigenden Radiusvektor der Rotorkreisfläche) und der Projektion der Längsachse des Blattes auf die Drehebene. Der Azimut wird in Drehrichtung des Rotors gezählt.
[... mehr]
Top
 

B

BACZ
Betriebsrchiv des VEB Carl Zeiss Jena
 
Bake
Einrichtung, die es gestattet, einen bestimmten Punkt auf der Erdoberfläche unzweideutig zu identifizieren, wenn diese Einrichtung befragt oder eine Auskunft bei ihr eingeholt wird. Die Identifizierung kann mit akustischen, optischen oder funktechnischen Mitteln durchgeführt werden.
in der Luftfahrt werden hauptsächlich funktechnische Baken verwendet, die früher als Funkbaken bezeichnet wurden. Funkfeuer
 
Baldachin
Der über dem Rumpf befindliche Mittelteil des oberen Tragflügels, der durch Streben mit dem Rumpf verbunden ist. Oft war der Brennstofftank im Baldachin untergebracht.
 
Basizität
in der Chemie bezeichnet der Begriff Basizität, auch Alkalität. hier...
 
Bauweise
Merkmal zur Klassifizierung von Flugzeugen.
 
BDLI
Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie
 
Beförderungsdokumente
Beförderungspapiere
 
Bestandsschutz
Unter Bestandsschutz (auch Bestandssicherung, Bestandsgarantie, Besitzstandswahrung; engl. „grandfathering“, deshalb auch Großvaterrechte) versteht man Regelungen in Gesetzen oder Verträgen, wonach Rechtsverhältnisse unverändert bestehen bleiben, sofern sie bereits vor einer verschärfenden gesetzlichen oder vertraglichen Neuregelung bestanden haben.
Durch den Bestandsschutz soll verhindert werden, dass neue oder geänderte Gesetze/Verträge in die Rechte Dritter eingreifen und diese Rechte einschränken oder gar beseitigen. Damit gehört der Bestandsschutz zur Rechtssicherheit, weil das Vertrauen in den Bestand des geltenden Rechts für gegenwärtige Dispositionen rückwirkend enttäuscht und damit der fundamentale Wert der Rechtssicherheit verletzt wird. Die Regelungen im Rahmen der „Grandfathering-Klausel“ sollen jemand von den Folgen einer geänderten Rechtslage befreien, weil er bereits vor der geänderten Rechtslage wirksame Rechtshandlungen vorgenommen hatte. Begünstigte des Bestandsschutzes können natürliche Personen, Unternehmen oder bestimmte Transaktionen sein.
 
Binokular-Tubus
Einblickstutzen eines Mikroskops für die Beobachtung mit beiden Augen.
 
Bionik
Kunstwort: Biologie und Technik;
Bionik bedeutet von der Natur zu lernen, d.h. Wissen von den Konstruktionen und Verfahrensweisen der Natur auf die Technik zu übertragen. [mehr...]
 
Biosysnthese
Aufbau chemischer Verbindungen in den Zellen lebender Organismen.
 
Blase (genauer: Harnblase)
Ein Organ, das den Urin zwischenspeichert, bevor er beim Pinkeln den Körper verlässt.
 
Bodeneffekt
Erscheinung bei der Bewegung eines festen Körpers in unmittelbarer Bodennähe, dass sich aufgrund der Kanalisierung des Luftstromes und damit verbundener Druckerhöhung eine Auftriebskraft ergibt.
 
Bodeneffektfahrzeug
 
Brisanz
Als Brisanz bezeichnet man in der Sprengtechnik bzw. Explosivstoffkunde das Zertrümmerungsvermögen eines Explosivstoffes. Der Brisanzwert nach Kast ist das Produkt aus Ladedichte, spezifischer Energie und Detonationsgeschwindigkeit (bei Sprengstoffen) / Abbrandgeschwindigkeit (bei Pyrotechnischen Sätzen).
 
Bruch
Flugvorkommnis ohne Personenschäden, bei dem das Luftfahrzeug so beschädigt wird, daß es repariert werden kann.
Top
 

C

cAIS
komplette Androgenresistenz
 
CAS-Nummer
(auch CAS-Registrierungsnummer und CAS-Registernummer, engl. CAS Registry Number, CAS = Chemical Abstracts Service) ist ein internationaler Bezeichnungsstandard für chemische Stoffe.
 
CAT
engl. Clear Air Turbulence,
jede Turbulenz in der freien Atmophäre, die außerhalb bzw. nicht in der Nachbarschaft sichtbar konvektiver Aktivität auftritt und für Luft- und Raumfahrtoperationen von Bedeutung ist. [mehr...]
 
CBU
Streubomben-Behälter
 
CF
Bezeichnung der kanadischen Luftstreitkräfte für Jagdflugzeuge - canadian fighter
 
Chemische Energie
Als chemische Energie wird die Energieform bezeichnet, die in Form einer chemischen Verbindung in einem Energieträger gespeichert ist und bei chemischen Reaktionen freigesetzt werden kann. Der Begriff geht auf Wilhelm Ostwald zurück, der ihn 1893 in seinem Lehrbuch „Chemische Energie“ (im Begriffspaar „Chemische und innere Energie“) neben andere Energieformen („Mechanische Energie“, „Wärme“, „Elektrische und magnetische Energie“ sowie „strahlende Energie“) stellte.
Chemische Energie ist ein makroskopischer Ausdruck zur Beschreibung der Energie, die mit elektrischen Kräften in Atomen und Molekülen verbunden ist und sich in chemischen Reaktionen ausdrückt. Sie kann unterteilt werden in kinetische Energie der Elektronen und potentielle Energie der elektromagnetischen Wechselwirkung von Elektronen und Atomkernen. Sie ist eine Innere Energie, wie die thermische Energie und die Kernenergie.
 
Coanda-Effekt
Nach dem rumänischen Physiker Henri Coandă benannter Effekt der Srömungslehre.
Ablenkende Einwirkung auf eine Strömung durch Eintauchen eines festen Körpers in ihr Randgebiet. In der Luftfahrt bei Turbinentriebwerken ausgenutzt, in dem man im Randgebiet des Gasstrahls als Störkörper bewegliche Klappen anbringt, die eine Richtungsänderung des Gasstrahles (Schubkraftvektor) hervorruft. [....mehr]
 
CoCom
CoCom-Liste Titel 1993
Das Coordinating Committee on Multilateral Export Controls (dt. Koordinationsausschuss für multilaterale Ausfuhrkontrollen, anfangs Coordinating Committee for East West Trade Policy, dt. Koordinationsausschuss für Ost-West-Handel, meist kurz CoCom) diente im Kalten Krieg der Regulierung des Exports westlicher Technologie in die Staaten des Ostblocks.
 
Comecon
Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW)
 
COMINT
Fernmelde-Aufklärung
 
Convertiplan
(lat.) Wandelflugzeug: Flugzeug, bei dem die Stellung des Trag- oder des Triebwerkes oder beides verändert werden kann, so daß es die guten Horizontalflugeigenschaften des Starrflüglers mit den guten Start- und Landeeigenschaften des Drehflüglers in sich vereinigt. Bei einigen Typen sind die starren Tragflügel mit den auf ihnen angebrachten Triebwerken und Rotoren um die Querachse des Flugzeuges drehbar. Bei anderen Typen sind nur die Triebwerke und Rotoren drehbar und schließlich gibt es solche mit Luftschrauben und einer Tragschraube, die nur zu Start und Landung benutzt und sonst stillgelegt bzw. eingezogen wird. Vergleiche STOL/VTOL
 
CW
Dauerstrich-Radar
Top
 

D

DA
sowj./rus. Fernfliegerkräfte
 
Daedalus
Nach der griechischen Sage war Daedalus ein erfindungsreicher Baumeister, der für sich und seinen Sohn Ikarus Flügel aus Federn und Wachs fertigte, um gemeinsam der Gefangenschaft des Königs Minos auf der Insel Kreta zu entfliehen.
Da Ikarus bei der Flucht trotz der Mahnung des Vaters zu hoch flog, schmolz das Wachs in der Sonne und der Sohn stürzte nahe der nach ihm benannten griechischen Insel Ikaria ins Wasser. Dädalus gelang jedoch die Flucht indem er flach und sicher nach Sizilien flog.
(überliefert vom römischen Dichter Ovid)
 
Dauerpräparat
Ein Dauerpräparat ist ein ungefärbtes oder gefärbtes, dünnes, durchsichtiges Objekt, welches zwischen einem Objektträger und einem Deckglas in einem Eindeckmittel eingebettet (montiert) ist. So wird es für lange Zeit konserviert. Die Dauerpräparate können nach Erstarrung des Eindeckmittels in Mappen waagrecht oder in Präparatekästen senkrecht, staubgeschützt und platzsparend gelagert werden. Bei richtiger Herstellung halten Dauerpräparate jahrzehntelang,  ja sogar über hundert Jahre, wie alte Präparate aus dem 19. Jahrhundert beweisen. Ein ordentliches Dauerpräparat sollte auch richtig beschriftet sein. Entweder einseitig, vor allem bei Objektträgern mit mattierter Schreibfläche mit einem schwarzen Fine-Liner oder am schönsten mittels zweier Etiketten. Links des Deckglases kommt der Objektname (z.B. Honigbiene), ev. darunter der korrekte wiss. lateinische Name (z,B. Apis mellifica), in der nächsten Zeile der Fundort (z.B. Hohe Tauern), darunter der präparierte Teil (z.B. Sammelbein). Rechts des Deckglases kommt eine Etikette mit der Angabe des Fixiermittels (z.B. 95% Ethylalkohol), in der nächsten Zeile die ev. verwendete Färbung (z.B. Tintenstiftwasser), danach das Eindeckmittel (z.B. Syn-Matrix® ) und zu guter Letzt noch das Herstellungsdatum.
 
Deformation (Optik)
Abweichung einer asphärischen Fläche von einer spärischen.
Die Deformation ist insofern von Interesse, als man bei der Herstellung dieser Flächen in den meisten Fällen von Kugelflächen ausgeht. Deformierte Flächen werden oft in Polarkoordinaten dargestellt, wobei als Nullpunkt der Krümmungsmittelpunkt der axialen Schmiegungskugel gewählt wird. die Deformation erscheint dann als Audtragung oder Abtragung von der Schmiegungskugel. [...mehr]
 
Deklination
1: Georgaphie - Mißweisung
Winkel der geographischen Nordrichtung (geographisch Nord) und der Richtung, die von einer in einer eisenfreien Umgebung um eine sekrechte Achse freidrehbaren Magnetnadel angegeben wird.
Die Deklination wird dadurch hervorgerufen, daß der Nordpol der Nadel nach dem südmagnetischen Pol zeigt, dessen Lage nicht mit dem geographischen Nordpol zusammenfällt.
Die Deklination ist orts- und zeitabhängig. Deklinationwerte in Richtung Westen bezeichnet man als negative Deklination, östliche Werte ans positive Deklination.
2: Astronomie
Winkel zwischen dem Himmelsäquator und einem Gestirn, gemessen auf einem durch das Gestirn und die Himmelspole gehenden Kreis, dem Deklinations-Kreis.
Die Deklination kann nördlich oder südlich sein, je nachdem, ob das Gestirn nördlich oder südlich vom Äquator steht.
 
Deltaflügel
Tupolew Tu-144 und MiG A-144 Deltaflügel stellen im Grundriß gleichschenklige Dreiecke dar und werden wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem griechischen Buchstaben Δ (Delta) entsprechend bezeichnet.
 
Derivat
Als Derivat (von lateinisch derivare „ableiten“) wird in der Chemie ein abgeleiteter Stoff ähnlicher Struktur zu einer entsprechenden Grundsubstanz (Stammverbindung) bezeichnet. Derivate sind Stoffe, deren Moleküle an Stelle eines H-Atoms oder einer funktionellen Gruppe ein anderes Atom oder eine andere Atomgruppe besitzen bzw. bei denen ein oder mehrere Atome/Atomgruppen entfernt wurden. Derivate einer Stammverbindung haben meist deutlich verschiedene chemische und physikalische Eigenschaften im Vergleich zu der Stammverbindung.
Die Herstellung eines Derivates bezeichnet man als Derivatisierung. [...mehr]
 
Desoxyribonukleinsäure (DNS oder DNA)
Die DNA ist ein in allen Lebewesen vorhandenes Molekül und die Trägerin der Erbinformation. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Desoxyribonukleinsäure (DNS) überwiegend mit der englischen Abkürzung DNA (deoxyribonucleic acid) bezeichnet.
 
Deviation
Abweichung [vom Wege, von der Richtung], Ablenkung, Abirrung
  1. Als Devianz (von frz. dévier) oder abweichendes Verhalten werden in der Soziologie und in der Sozialen Arbeit stigmatisierte Eigenschaften (Behinderung, Hautfarbe, Kleidung) und Verhaltensweisen (Sexualität, politische, religiöse oder kulturelle Tätigkeiten) bezeichnet, die aufgrund von Etikettierungen, mittels Sozialer Kontrolle, durch Fremdzuschreibungen von einer dominanten Gruppe auf einer Minderheitengruppe oder vor dem Hintergrund amtlicher Kriterien (Moralstrafrecht, Anti-Social Behaviour Order) als Abweichung von in einer bestimmten Zeit gültigen Normen und Wertvorstellungen beurteilt werden. Die Bezeichnung eines Verhaltens als deviant ist immer mit einem Werturteil, also mit gesellschaftlichen Prozessen der Normbildung und Subjektivierung und ihren Techniken verbunden. Mit der Wirksamkeit von Normen tritt stets der soziale Tatbestand auf, dass von ihnen abgewichen wird; in diesem Sinne ist Devianz 'normal' und ein Ergebnis der Sozialisation. Devianz, die Abweichung von der Norm, begründet in den Theorien des Rechts und des Verbrechens die Delinquenz.
     
  2. Ablenkung der Magnetkompaßanzeige vom magnetischen Meridian infolge eines luftfahrzeugfersten Magnetfeldes. Zur Beseitigung der Deviation befindet sich an Kompaß oder Induktionssonde ein Kompensator, mit dessen Hilfe ein weitgehender Ausgleich (+/- 3%) möglich ist.
    Die noch verbleibende Deviation wird in einer Daviations-Tabelle zusammengefaßt. Die Deviation ändert sich von Zeit zu Zeit und muß daher immer wieder ermittelt und kompensiert werden. [mehr...]
 
Detonationsgeschwindigkeit
Die Detonationsgeschwindigkeit eines Sprengstoffesbezeichnet die Geschwindigkeit der Reaktionsfront, mit der sich die chemische Reaktion innerhalb des Sprengstoffes fortbewegt, wie schnell und schlagartig er sich also zersetzt oder reagiert. Als Produkt von Detonationsgeschwindigkeit, Ladedichte und spezifischer Energie ergibt sich die Brisanz eines Sprengstoffes. Eine große Detonationsgeschwindigkeit sorgt dafür, dass der Druckaufbau schlagartig passiert und die in den chemischen Verbindungen gespeicherte Energie in möglichst kurzer Zeit freigesetzt wird.
Während Schwarzpulver unter Bildung von großen Gasmengen relativ langsam verbrennt (bei Unterschallgeschwindigkeit wird in der Regel von einer Deflagration gesprochen), werden brisante Sprengstoffe mit der zehnfachen Geschwindigkeit und mehr umgesetzt. Dieser Vorgang wird als Detonation bezeichnet. Die Reaktionsfront bildet eine Stoßwelle.
Muss bei langsamen Sprengstoffen wie Schwarzpulver durch Verdämmung erst ein Druck aufgebaut werden, der mit Platzen der Verdämmung dann schlagartig seine Energie freisetzt, was auch als Knall zu hören ist, ist dieses bei Sprengstoffen hoher Detonationsgeschwindigkeit (höher als die Schallgeschwindigkeit) im Prinzip nicht mehr notwendig. Druckunempfindlichere brisante Sprengstoffe (beispielsweise TNT) werden trotzdem in feste Umhüllungen geladen. Ohne diese Hülle würde eine bis zu mehrere Millimeter dicke Außenschicht von der Ladung abgesprengt ohne zu detonieren, was die Wirkung vermindern würde (nach Pokrowski, "Explosion und Sprengung").
 
Diamagnetismus
Diamagnetismus ist eine Form des Magnetismus. mehr
 
Dienstgipfelhöhe
 
Dispersion
Farbzerlegung des Lichtes, oder allgemein die spektrale Zerlegung der Strahlung. [mehr...]
 
Dihydrotestosteron (DHT)
DHT wird im Körper durch das Enzym 5-Reduktase aus Testosteron gebildet und ist die biologisch aktivste Form der männlichen Hormone. In vielen Organen ist DHT das hauptsächlich wirksame männliche Hormon.
 
Disorder of Sex Development (DSD)
Es handelt sich um die englische Übersetzung von "Störung der Geschlechtsentwicklung". (vergleiche: Das Spektrum der Sexualstörungen)
 
DLH AG
Deutsche Lufthansa AG
 
DHS
Dienst habendes System; befohlener Bestand der Streitkräfte, der ständig einsatz- und feuerbereit ist, um Überfälle auf das eigene Territorium abzuwehren.
 
DoD
engl. (Department of Defense - (US)-Verteidigungsministerium
 
Dopplereffekt
Nach dem österreichiscen Physiker Christian Doppler (1803 - 1853)benannte Erscheinung bei Wellen, das bei einer Relativgeschwindigkeit zwischen Sender und Empfänger die empfangenen Wellen eine andere Frequenz als die abgestrahlten haben. [mehr...]
 
DOSAAF
sowjetische paramilitärische Organisation, (Freiwillige Gesellschaft zur Untestützung der Armee, der Luftstreitkräfte und der Flotte der UdSSR)
gegründet 1951, als Nachfolge Organisation der OSOIAVIACHIM Der Begriff paramilitärische Organisation fast eigentlich zu kurz.
 
Druckpunkt
In der Strömungslehre befindet sich der Druckpunkt (DP) eines Körpers in der trömung dort, wo sich alle wirksamen Strömungskräfte zusammenfassen lassen. [mehr...]
 
Dunkelfeldbeleuchtung
Beleuchtung mit seitlich einfallendem Licht, Objekt erscheint hellgesäumt auf schwarzem Untergrund, sehr guter Kontrast und optimale Auflösung.
 
Dunkelfeldkondensor
Optischer Lichtsammler, trocken oder immergierbar für die Dunkelfeldbeleuchtung, konzentriert seitliches Licht ins Präparat.
 
Düppel
Lancaser-Bomber beim Düppelwurf nach dem Ort des erstmaligen Einsatzes benannte Streifen aus Aluminiumfolie, die zur Störung von Radaranlagen aus Flugzeugen abgeworfen wurden. Die Streifenlänge sollte gleich der halben Wellenlänge der durch die Raaranlagen verwedeten Radaranlagen haben um möglichst starke Störungen zu verursachen.
Heute handelt es sich meist um metallbedampfte hauchdünne Kunstfasern oder leitfähige Kohlefasern.
Moderne Radaranlagen sind durch diesen Effekt allerdings nur noch sehr begrenzt zu stören, unter anderem, weil sie in der Lage sind, durch den Dopplereffekt die Geschwindigkeit des Objekts zu ermitteln. Da die Düppel in der Luft sehr schnell abgebremst werden, können ihre Echos elektronisch herausgefiltert werden. Große Düppelwolken erzeugen Radarabschattungen, die auch moderne Radargeräte nicht durchdringen können. Was hinter einer solchen Wolke (Chaff corridor) liegt, kann nicht erfasst werden.
Düppel stellen eine Maßnahme der Luftkriegsführung dar. siehe ECM
 
Durchsatz
Der Durchsatz bezeichnet die Menge, die innerhalb eines festgelegten Zeitraums durch eine vorher definierte Grenze (Bilanzhülle, Grenzfläche, Kontrollfläche) verarbeitet oder übertragen wird.
Beispiele:
 
Durchlichtmikroskop
Mikroskop mit Beleuchtung durch das Objekt.
 
Durchstoßverfahren
1920/30 für den Instrumentenanflug benutztes Funkpeil- und Leitverfahren.
Mittels Funkpeilung wurde der Standort des Flugzeuges vom Peilflugleiter festgestellt und dem Flugzeugführer über Funk mitgeteilt. War auf dem Flugplatz das Motorengeräusch des Flugzeuges hörbar, so wurde die Anweisung zum Durchstoßender Wolken, deren Untergrenze nicht unter 300 m liegen durfte, gegeben. Die anschließende Landung erfolgte unter Sichtflugbedingungen.
 
dyn
Dyn ist die CGS-Einheit der Kraft. 1 dyn entspricht der Kraft, die notwendig ist, um eine Masse von 1 g mit 1 cm/s² zu beschleunigen:
  1 dyn = 1 g · cm/s².
Seit dem 1. Januar 1978 ist dyn für die Angabe der Kraft nicht mehr zulässig, sondern vollständig durch die SI-Einheit Newton ersetzt.
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E

E
Entfernung (z.B. E-Messer)
russ.: E aus éгеръ = Jäger
 
Edukt
Der Begriff Edukt vom lateinischen Eductum (dt. das Herausgeführte) erklärt sich daher, dass Chemiker reine Stoffe verwenden, die zuvor aus natürlichen Gemischen oder Verbindungen (wie z. B. Erzen) gewonnen („herausgeführt“) wurden.
Edukt ist ein veralteter Ausdruck für einen Stoff (eine Chemikalie), mit dem man eine chemische Reaktion durchführen will. Der empfohlene Begriff lautet Reaktant oder auch Ausgangsstoff.
 
ECCM
elektronische Schutzmassnahmen
 
ECM
ECM-Maßnahmen
aktivepassive
  • Düppelabwurf
  • Einsatz von Stösendern
  • Abschuß von Köderraketen
  • Verringerung der Wärmeabstrahlung
  • Verkleinerung des Radarechos
  • Auswertung gegnerischer Signale für Ausweichmanöver
elekrtonische Gegenmaßnahmen (engl. Electronic Countermeasures)
Zusammenfassender Begriff für Verfahren, die die Erfassung von Luftfahrzeugen durch Radaranlagen oder Infrarotdetektoren erschweren, gegnerische Radar-, Funkanlagen und Luftfahrzeuge orten sowie entsprechende Anlagen des Gegners stören.
ECM lassen sich in aktive uns passive Maßnahmen unterteilen.
 
EDV Fachbergiffe
 
E-Modul
Der Elastizitätsmodul (auch: Zugmodul, Elastizitätskoeffizient oder Youngscher Modul, benannt nach dem englischen Arzt und Physiker Thomas Young) ist ein Materialkennwert aus der Werkstofftechnik, der den Zusammenhang zwischen Spannung und Dehnung bei der Verformung eines festen Körpers bei linear elastischem Verhalten beschreibt. Der Elastizitätsmodul wird mit E-Modul oder als Formelzeichen mit E abgekürzt und hat die Einheit einer mechanischen Spannung. siehe: Elastizitätsmodul
 
EGNOS
European Geostationary Overlay Service - Europäisches ICAO-konformes Satellitennavigationssystem zur Verbesserung des amerikanischen Global Positioning System (GPS) und des russischen GLONASS. EGNOS ermöglicht seit 2006 die Satellitennavigation beim An- und Abflug sowie im En-Route-Bereich.
 
eierlegende Wollmilchsau
Eine Bezeichnung für Erzeugnisse, die Jeder zum billigsten Preis mit maximalen Eigenschaften haben möchte.
Gerne gennante Erzeugnisse sind MRCA Tornado, General Dynamics F-111, EADS Eurofighter, Mikojan/Gurewitsch MiG 21.
 
Eierstock
Der Eierstock ist paarig angelegt (rechts und links im unteren Bauch). Diese Eierstöcke bilden die weiblichen Keimdrüsen. In der medizinischen Fachsprache werden sie als Oyar(ien) bezeichnet. Als Gonade oder Keimdrüse entsprechen sie dem Hoden bei Jungen und Männern. Im Eierstock werden die weiblichen Geschlechtshormone produziert und dort befinden sich auch die Eizellen. mehr...
 
Eichel
Der vorderste Teil, die Spitze des Penis. Die Eichel ist sehr empfindlich und wird bei unbeschnitten Jungen und Männern von der Vorhaut bedeckt und geschützt.
 
Eileiter
Die Eileiter verbinden die Eierstöcke mit der Gebärmutter. Durch die Eileiter werden reife Eizellen in die Gebärmutter transportiert, wo sie befruchtet werden können und dann zu einem Embryo/Fötus heranwachsen können.
 
Eindeckmittel
Auch Einschlussmittel genannt. Dienen zur Herstellung von Mikropräparaten. Sie umschließen das zu untersuchende mikroskopische Objekt. Sie sind dickflüssig, klar, haben einen optimalen pH-Wert und sollten nach kurzer Zeit erstarren. Die darin eingeschlossenen Objekte sind damit jahre- bis jahrzehntelang haltbar.
Früher wurden natürliche Harze und Balsame eingesetzt, die aber heute wegen der Versäuerung und der damit verbundenen Farbzerstörung im Präparat nicht mehr oft verwendet werden. Sie sind auch wegen der darin befindlichen giftigen Lösungsmittel wie zB. Xylol oder Toluol nicht sehr gesundheitsfördernd. Moderne Eindeckmittel sind in ungefährliche Lösungsmittel, lösungsmittelfrei oder nur in Wasser gelöst.  Siehe Hydro-Matrix, Syn-Matrix, Confo-Matrix oder Solar-Matrix. 
 
Einheitenrechner
Umrechnung physikalischer Einheiten
 
Eizellen
Weibliche Keimzelle. Sie enthält die Erbinformationen der Mutter und wird bei der Befruchtung mit den männlichen Samenzellen vereinigt, so dass ein neuer Mensch entsteht. Pro monat reift eine Eizelle im Eierstock der Frau heran (sog. Eisprung). Wenn eine Eizelle nicht befruchtet wird, geht sie zu Grunde und es kommt zur Menstruation.
 
Ejakuiation
Medizinischer Fachbegriff für den Samenerguss beim Jungen bzw. Mann.
 
Ekranoplan
russisch für Bodeneffektfahrzeug
 
Elastizitätsgesetz
Das Elastizitätsgesetz ist ein Stoffgesetz. Es gestattet, die Reaktion eines elastischen homogenen Körpers auf Krafteinwirkung, also die im Körper auftretenden Spannungen, und Dehnungen, zu berechnen. Bei linear-elastischem Verhalten des Körpers mit kleinen Verformungen und Rotationen schließt dies auch die inverse Betrachtung mit ein: die Dehnungen sind danach die resultierenden Zustandsgrößen der – wie auch immer – erzeugten Spannungen im Körper. Das Gesetz wird in den Ingenieurwissenschaften und der technischen Mechanik verwendet, um das Verhalten des spezifischen Körpers zu beschreiben.
Der lineare Sonderfall des Elastizitätsgesetzes ist das Hookesche Gesetz.
 
Elekrtizität
Elektrizität (von griechisch ἤλεκτρον ēlektron „Bernstein“) ist der physikalische Oberbegriff für alle Phänomene, die ihre Ursache in ruhender oder bewegter elektrischer Ladung haben. Dies umfasst viele aus dem Alltag bekannte Phänomene wie Blitze oder die Kraftwirkung des Magnetismus. Der Begriff Elektrizität ist in der Naturwissenschaft nicht streng abgegrenzt, es werden aber bestimmte Eigenschaften zum Kernbereich der Elektrizität gezählt: Vorgänge, bei denen keine zeitliche oder keine wesentliche zeitliche Änderung auftritt, werden der Elektrostatik zugeordnet. Vorgänge, bei denen die zeitliche Änderung einen wesentlichen Einfluss hat, werden zur Elektrodynamik gezählt.
 
Elevon
Klappenruder; dass die Funktion von Quer- und Höhenruder an Flugzeugen ohne gesondertes Höhenleitwerk erfüllt. Es befindet sich gewöhnlich an der äußeren Tragflügelhinterkante.
 
Endlichoptik
Klassische Mikroskop Optik, konzipiert für eine Tubuslänge von 160 mm.
 
Energie
Die Energie (altgriechisch ἐν en „innen“ und ἔργον ergon „Wirken“) ist eine fundamentale physikalische Größe, die in allen Teilgebieten der Physik sowie in der Technik, der Chemie, der Biologie und der Wirtschaft eine zentrale Rolle spielt. Ihre SI-Einheit ist das Joule. Energie ist diejenige Größe, die aufgrund der Zeitinvarianz der Naturgesetze erhalten bleibt, das heißt, die Gesamtenergie eines abgeschlossenen Systems kann weder vermehrt noch vermindert werden (Energieerhaltungssatz). Viele einführende Texte definieren Energie in anschaulicher, allerdings nicht allgemeingültiger Form als Fähigkeit, Arbeit zu verrichten. [mehr...]
 
ELINT
elektronische Aufklärung
 
EloKa
elektronische Kampfführung
 
ELT
Emergency Location Transmitter - Notfallsender
 
EM
Emission - Ausstrahlung
 
Embryo
Das sich in der Gebärmutter entwickelnde Kind ab dem Zeitpunkt der Einnistung bis zum Ende der 8. Schwangerschaftswoche. Danach wird das sich entwickelnde Kind in der Schwangerschaft als Fötus bezeichnet.
 
EMERG
Emergency - Dringlichkeit, Notlage
 
emergency (procedures)
Notfall (Notverfahren)
 
emergency aircraft water landing
Wasserung
 
emergency bailout
Fallschirmnotsprung
 
emergency equipment
Sicherheitsausstattung, Notausstattung
 
emergency jettison switch
Lastennotabwurfschalter
 
emergency landing
Notlandung
 
Entropie
enroute
Im Flug, auf Strecke
 
enroute Clearance
Streckenfreigabe
 
ENRT
Enroute- auf der Strecke, unterwegs
 
Edaphon
Als Edaphon (von griechisch edaphos - Erdboden) bezeichnet man die Gesamtheit der im Boden lebenden Organismen (Bodenorganismen, Bodenmikroorganismen). Im Gegensatz dazu bedeutet das zugehörige Adjektiv edaphisch „den Boden betreffend“ bzw. "auf den Boden und dessen ökologisch wirksame Faktoren bezogen". Der Begriff wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom Botaniker und Mikrobiologen Raoul Heinrich Francé geprägt.
 
Entenflugzeug
 
Erika
Bezeichnung für ein während des zweiten Weltkrieges in Deutschland entwickeltes UKW-Drehfunkfeuer, dessen Nachteil in einer zu umfangreichen Bordanlage bestand.
 
Erziehungsgeschlecht
Unter Erziehungsgeschlecht versteht man das Geschlecht, in dem ein Kind erzogen wird und aufwächst. Meistens stimmt das Erziehungsgeschlecht mit den Geschlechtschromosomen überein,
d.h. ein Kind mit 46,XY wird als Junge erzogen und ein Kind mit 46,XX wird als Mädchen erzogen.
Bei Störungen der Geschlechtsentwicklung kann es sein, dass sich das Erziehungsgeschlecht und die Geschlechtschromosomen unterscheiden.
 
ESARR
Eurocontrol Safety Regulatory Requirements - Europaweit geltende Sicherheitsanforderungen, die von allen Eurocontrol-Mitgliedstaaten umgesetzt werden müssen. Jede ESARR bezieht sich auf einen eigenen Bereich:
ESARR 1: nationale Strukturen zur Regulierung der Sicherheit
ESARR 2: Meldung und Untersuchen von Vorfällen
ESARR 3: Qualitäts- und Sicherheitsmanagementsystem von F lugsicherungsanbietern
ESARR 4: Bewertung und Minderung von Risiken
ESARR 5: Ansprüche an und Lizenzen für Mitarbeitende von Flugsicherungsanbietern
ESARR 6: Software in ATM-Systemen
 
ETL
Einstrom-Turbinen-Luftstrahltriebwerk [mehr...]
 
ETD
Estimated Time of Departure, erwartete Abflugzeit
 
Eukaryoten
Unter Eukaryoten oder Eukaryonten werden alle Lebewesen zusammengefasst, deren Zellen einen Zellkern besitzen. Neben den Bakterien und Archaeen (gemeinsam Prokaryoten genannt) sind die Eukaryoten eine der drei Domänen in der Systematik der Lebewesen.
 
Eurocontrol
Die European Organisation for the Safety of Air Navigation (EUROCONTROL) ist eine Internationale Organisation zur zentralen Koordination der Luftverkehrskontrolle in Europa. Der Hauptsitz dieser Einrichtung für die Flugsicherung ist Brüssel (Belgien). [mehr...]
 
Eutektoid
Das Eutektoid ist ein Phasenübergang im festen Zustand. Im Gegensatz zum Eutektikum, bei dem der Phasenübergang von flüssig nach fest vollzogen wird, bilden sich beim Eutektoid aus einer festen Phase zwei fein ineinander verteilte feste Phasen. Als Beispiel für diesen Phasenübergang sei die Umwandlung von Eisen-Kohlenstoff-Mischkristallen zu Perlit genannt (siehe auch Eisen-Kohlenstoff-Diagramm).
Die Eutektoide bezeichnet die Linie in einem Phasendiagramm, an der eine eutektische Rekristallisation innerhalb einer bereits vollständig erstarrten Phase stattfindet. Dies entspricht einer festen Temperatur oder Isotherme im Phasendiagramm, wobei lediglich die Stoffzusammensetzung variiert.
 
Explosionswärme
Die Explosionswärme ist eine sicherheitstechnische Kenngröße von Explosivstoffen sowie von Sprengstoffen, sprengkräftigen Zubereitungen und Treibmitteln. Sie entspricht der Wärmemenge, die beim explosiven Zerfall eines Stoffes frei wird. Der Wert hängt vom Aggregatzustand der Zerfallsprodukte ab, weshalb für kalorimetrische Vergleiche die angegebenen Werte meist auf flüssiges Wasser bezogen sind.
Die Explosionswärme kann theoretisch über die Differenz der Bildungsenthalpien der Zerfallsprodukte und der Ausgangsstoffe entsprechend dem Satz von Hess abgeschätzt werden. Dabei gelten für eine sinnvolle Vergleichbarkeit einheitliche Ansätze bezogen auf den Ausgangszustand des Explosivstoffes als Feststoff oder Flüssigkeit sowie auf Normbedingungen abgekühlte Zerfallsprodukte. Die Abschätzungen können wegen der notwendigen Berücksichtigung von Gleichgewichten wie Wassergas- oder Boudouard-Gleichgewicht recht komplex sein.
Eine experimentelle Bestimmung der Explosionswärme erfolgt in einer kalorimetischen Bombe.
Die bei einer Detonation eines Sprengstoffes realisierte Detonationswärme kann sich von der Explosionswärme unterscheiden.

 
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