Wissenswertes

Hinweis zu Gesundheitsthemen Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Hinweis zu Rechtssthemen Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Lexikon 1 - 10
Lexikon A - E
Lexikon F - J
Lexikon K - P
Lexikon Q - T
Lexikon U - Z Seite zurück



Lexikon verlassen

1 2 3 4 5     A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


 

U

Überschallflug
Überschallflug: Flug mit einer Geschwindigkeit, die größer ist als die Schallgeschwindigkeit und heute durch die Mach-Zahl gekennzeichnet wird. Für den Überschallflug gelten die Gesetzmäßigkeiten der Gasdynamik. Am Flugkörper bildet sich eine Kopfwelle mit Mach-Kegel aus. Beim Übergang vom Unterschallflug zum Überschallflug treten qualitative Änderungen der Stabilität und Steuerbarkeit sowie starke quantitative Änderungen der aerodynamischen Beiwerte am Flugkörper auf. Da vor allem der Luftwiderstand {Widerstand) beim Übergang zum Überschallflug sehr stark anwächst, aber im Überschallflug wieder abfällt, spricht man bei diesem Vorgang auch bildhaft vom Durchstoßen der Schallmauer. Die Konstruktion von Flugkörpern muß dem Überschallflug angepaßt sein. Ihre Formen sind durch große Schlankheit, spitze oder scharfe Vorderkanten, geringe Auftreffwinkel des Luftstroms u.a. gekennzeichnet.
Evolutionen, d.h. Bewegungsänderungen, sind im Überschallflug mit großen Kraftwirkungen am Flugkörper verbunden, was große Festigkeit und Stabilität des Flugkörpers erfordert. Der große Schubbedarf ( erforderlicher Schub) übersteigt die Kapazität von Propellerantrieben, so daß nur Strahlantriebe verwendet werden.
Geschichtliches: Der erste Überschallflug eines bemannten Flugzeugs wurde am 14. Okt. 1947 von Charles Yeager (USA) mit einer Bell X-1 durchgeführt, wobei er M=1,04 erzielte.
Heute fliegen Militärflugzeuge mit bis zu 3,5facher und die ersten Passagierflugzeuge flogen (Tu-144 und Concorde) mit bis zu 2,5facher Schallgeschwindigkeit. vergl.: Schnell wie der Schall
 
UHF
Dezimeterwelle (300 MHz - 3 GHz)
 
Ullrich-Turner-Syndrom
Form der Gonadendysgenesie. Es ist nur ein X-Chromosom vorhanden: 45,X0. Es gibt auch Mischformen, sogenannte Mosaike, wie 46,XY/45,X0. Meist weibliche Erscheinung und geringe Körpergröße.
 
Umrechnung
Umrechnung physikalischer Einheiten
 
Urtitersubstanz
Eine Urtitersubstanz oder primärer Standard, kurz auch Urtiter genannt, ist eine gut wägbare Reinstsubstanz, die sich zur Herstellung von Lösungen mit genau bekanntem Gehalt (Urtiterlösungen) eignet. Diese Lösungen dienen dann dazu, den Gehalt der bei der Maßanalyse verwendeten Normallösung (= Maßlösungen) direkt oder über einen mit ihnen eingestellten sekundären Standard zu bestimmen.
Im Idealfall besitzt eine Urtitersubstanz folgende Eigenschaften:
Ihre Zusammensetzung entspricht exakt ihrer Formel.
Sie reagiert stöchiometrisch, d.h. vollständig gemäß der Reaktionsgleichung.
Sie ist unbegrenzt haltbar, d.h. auch inert gegen Zersetzung und Umwandlung an der Luft. Sie ist also unempfindlich gegenüber dem Luftsauerstoff.
Sie reagiert nicht mit der Luftfeuchtigkeit und ist nicht hygroskopisch.
Sie gibt aber auch kein Kristallwasser ab, möglichst auch nicht bei Lagerung oberhalb Raumtemperatur.
Sie reagiert nicht mit dem Kohlendioxid der Luft.

Sie hat eine große Molmasse und auch eine hohe Äquivalentmasse, so dass der relative Wägefehler gering bleibt. Sie ist im gewünschten Lösungsmittel, zumeist Wasser, manchmal aber auch in Säure oder organischem Lösungsmittel, leicht löslich.
Nicht zwingend erforderlich, aber wünschenswert ist eine lange Haltbarkeit der hergestellten Lösungen.
 
Umgekehrtes Mikroskop
Mit einem umgekehrten oder Inversmikroskop kann man mehr oder weniger durchsichtige Objekte, welche sich in kleinen Fläschchen, durchsichtigen Kulturschalen, Tassen oder Petrischalen usw. befinden, untersuchen. Die Gefäße können eine Höhe von max. 30 mm haben. Die Breite und Tiefe der Gefäße sind nicht von besonderer Bedeutung. Das umgekehrte Mikroskop eignet sich ideal für den Umweltschutz, die Untersuchung von Wässern, Flüssigkeiten, Kristallen in Flüssigkeiten, sowie Zellkulturen. Das inverse Mikroskop ist natürlich auch für normale Mikropräparate vorzüglich geeignet. Die Vergrößerung reicht von 20- bis 1000-fach.
 
Unterbauchlaprotomie
 
USAF
US-Luftwaffe
 
USB
angeblasene Flügeloberseite ,
 
USN
US-Marine
 
Top
 

V

V-Bomber
Als V-Bomber wurden die drei strategischen Bomber der britischen Royal Air Force bezeichnet. Sie wurden in den späten 1940er Jahren entwickelt, in den 1950er Jahren in Dienst gestellt und trugen allesamt ein V als ersten Buchstaben der Typbezeichnung(Vickers Valiant, Handley Page Victor, Avro Vulcan). Alle drei Flugzeug-Typen waren für den Einsatz von Kernwaffen konzipiert, konnten aber auch konventionelle Abwurf- und später (abgesehen von Valiant) auch Lenkwaffen tragen. Die Aufgabe als strategischer Kernwaffen-Träger verloren sie aber spätestens Ende der 1960er Jahre aufgrund der wachsenden Leistungsfähigkeit der modernen Luftabwehr. Als Rückgrat der britischen Atomstreitmacht im Kalten Krieg wurden sie durch die Atom-U-Boote der Resolution-Klasse ersetzt, die von den USA gelieferte Polaris-Raketen führten.
VCS
Voice Command System - Sprachsteuerung
 
Vdf
VHFdirection finding system - VHF-Peilstelle
 
VDL
VHF Digital (Data) Link
 
VDP
Visual Descent Point - Gleitpfad kreuzt MDA
 
Ve
True AirSpeed TAS - Eigengeschwindigkeit
 
Venturirohr
nach dem italienischen Gelehrten Venturi (1746-1822 benannter Druckgeber.
Man benutzt es zum Messen der Strömungsgeschwindigkeit, indem man Druckmessungen an den unterschiedlichen Durchmessern vornimmt.
 
Verbundwerkstoff
Ein Verbundwerkstoff ist ein Werkstoff aus zwei oder mehr verbundenen Materialien. Der Verbundwerkstoff besitzt andere Werkstoffeigenschaften als seine einzelnen Komponenten. [mehr..]
 
Verdichtungsstoß
Ein Verdichtungsstoß ist ein Begriff aus der Strömungslehre. Er beschreibt eine unstetige (sprunghafte) Änderung des Strömungszustandes, die nur bei überschallschneller Strömung in kompressiblen Medien auftritt.
Beim Verdichtungsstoß steigen Dichte, Druck und Temperatur des Mediums an, während jedoch dessen Strömungsgeschwindigkeit und Mach-Zahl sinkt. Nach der Lage der Stoßfront relativ zur Strömungsrichtung unterscheidet man zwischen senkrechten und schrägen Verdichtungsstößen. Ein senkrechter Stoß bringt Überschallströmung stets auf Unterschall, wobei die Strömungsrichtung beibehalten wird. Ein schräger Stoß verringert die Geschwindigkeit (allerdings nicht zwingend auf Unterschallgeschwindigkeit) und verändert die Strömungsrichtung.
 
Verspannung
Befestigung von Tragflügel, Leitwerk, Fahrwerk u.a. am Rumpf durch Spanndrähte, um die Festigkeit zu erhöhen und die Lage zu fixieren.
 
Verpuffung
Von einer Verpuffung wird gesprochen, wenn es durch die Verbrennungsreaktion zwar zu einer Volumenerweiterung, nicht aber zu einem relevanten Druckaufbau kommt. Die Fortpflanzungsgeschwindigkeit und die damit verbundene Ausdehnung bzw. Verdichtung der entstehenden Gase kann hier eine Geschwindigkeit von 0,01 – 1 m/s annehmen. Die frühere Definition eines maximalen Druckes von unter 100 kPa (1 bar) ist nicht mehr gebräuchlich.
Beispielhaft sind Verpuffungen in Feuerungsanlagen, in denen bei fehlender Vorbelüftung (unverbrannte Brennstoffe) oder durch unvollständige Verbrennung (Kohlenstoffmonoxid-Bildung) eine gefährliche explosive Atmosphäre auftreten kann. Wird diese Atmosphäre an einer heißen Oberfläche oder beim wiederholten Brennerstarten durchgezündet, entsteht eine Druckwelle, die zum Kamin hin und ggf. über Explosionsklappen zum Teil entspannt wird. Da die Brennräume in der Regel nicht für eine Druckbelastung ausgelegt sind, können Verpuffungen erhebliche Schäden hervorrufen.
 
VFR
(Visual Flight Rules) - Sichtflugregeln; Regeln nach denen Flüge nach Sicht des Piloten aus dem Cockpitfenster durchgeführt werden dürfen (i.A. bei Verkehrsflügen nicht zulässig)
 
VHF
sehr hohe Frequenzen (30 - 300 MHz)
 
Viskosität
Zähigkeit, Viskosität:
Eigenschaft einer Flüssigkeit oder eines Gases, der gegenseitigen Verschiebung benachbarter Schichten einen Widerstand entgegenzusetzen. Von besonderer Bedeutung sind die Viskosität und ihre Temperaturabhängigkeit bei Schmierstoffen, aber auch bei Turbinenbrennstoffen.
Dynamische Viskosität oder absolute Viskosität. \eta ist Proportionalitätsfaktor im Newtonschen Schubspannungsansatz für Flüssigkeiten und wird angegeben in Pa · s = kg · m-1 · s-1.
Die kinematische Viskosität. \nu ist die dynamische Viskosität bezogen auf die Dichte und wird angegeben in m2 · s-1. [mehr...]
 
Vitamin
Vitamine sind organische Verbindungen, die der tierische Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie sind essenziell. ...[weiter]
 
Virilisierung
Vermännlichung
 
Visolettlupe
Die Visolettlupe besitzt einen 1,8fachen Abbildungsmaßstab und zeichnet sich durch ihre hervorragenden Beleuchtungsverhältnisse für das Objekt aus. Das Licht der Umgebung wird, aufgrund der sammelnden Wirkung der Lupe, im Objekt gesammelt. Am besten eignet sich eine diffuse Beleuchtung – d.h. eine allgemeine Helligkeit der Umgebung ist besser als eine auf die Lupe gerichtete, punktförmige Lichtquelle. Die Helligkeit des Objektes ist somit größer als die der Umgebung! Um eine optimale Linsenfehlerkorrektur zu erreichen muss die Höhe der Lupe 4/3 vom Radius des Kugelsegments betragen.
 
Vogelschlag
Vogelschlag bezeichnet den Zusammenprall von Vögeln mit Objekten. Ebenso wie andere Lebewesen erkennen Vögel manchmal natürliche oder von Menschenhand geschaffene Hindernisse in ihrem Flugraum nicht oder missinterpretieren sie bzw. schaffen es nicht, ihnen auszuweichen und kollidieren mit ihnen. Dies kann zu Verletzungen oder zum Tod der Tiere führen. Die Schäden am Hindernis sind meist gering. Für Fahrzeuge und besonders Flugzeuge kann Vogelschlag allerdings zu ernsten Gefahrensituationen führen. [mehr...]
 
Vortilond
Bezeichnung für Grenzschichtzäune an der Tragflügelunterseite
 
VRCh
Volksrepublik China
 
V/STOL
Zusammenfassende Bezeichnung für Senkrecht- bzw. Kurzstart oder-landung
 
V-TA
sowj. Transportfliegerkräfte
 
VTOL
= Vertickal Take-off and Landing = Senkrechtstart und Landung
 
Vulva
Oberbegriff für die äußeren Geschlechtsorgane der Frau, der sog. Schamhügel, der meistens von Schamhaaren bedeckt ist. Dazu gehören die Klitoris sowie die großen und kleinen Schamlippen. [mehr...]
 
V-VS
sowj. Luftstreitkräfte
 
Top
 

W

Wake turbulence
Wirbelschleppe
 
Warum fliegt ein Hubschrauber?
Vergleiche Tragschraube
 
Welle
In der Physik:
vergl.: Welle Allgemein:
Jeder sich von eimem Orte räumlich ausbreitende Schwingungsvorgang φ = φ (r,t) (Schwingung).
Die Geschwindigkeit, mit der sich die Phase der Welle, also ein bestimmter (an sich beliebiger) Phasenzustand (Phasenwert) der Schwingung ausbreitet, nennt man die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle.
Wellenlänge einer sinusförmigen Transversalwelle
 
Wellenlänge
Als Wellenlänge λ (griechisch: Lambda) wird der kleinste Abstand zweier Punkte gleicher Phase einer Welle bezeichnet. Dabei haben zwei Punkte die gleiche Phase, wenn sie im zeitlichen Ablauf die gleiche Auslenkung (Elongation) und die gleiche Bewegungsrichtung haben. Die Wellenlänge ist das räumliche Analogon zur Periodendauer. Es gilt: \lambda ={\frac {c}{f}} wobei c die Ausbreitungsgeschwindigkeit (oder die Phasengeschwindigkeit) und f die Frequenz der Welle ist. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist daher das Produkt von Wellenlänge und Frequenz.
 
Wellenvergleichsleistung
äquivalente Leistung
veraltete Leistungsangabe für PTL-Triebwerke [mehr...]
 
Wendemoment
Nicht primär gesteuerte Bewegung des Flugzeugs um die Hochachse, das negative Wendemoment ist ein Nebeneffekt der Bedienung des Querruders.
 
Wendezeiger
Ein Wendezeiger (engl. Turn Coordinator oder früher Turn and Bank Indicator) ist ein elektrisch angetriebenes Kreiselinstrument. Es dient zur Anzeige der Drehrichtung und zur Messung der Drehgeschwindigkeit des Flugzeugs um die Hochachse (engl. rate of turn). Die Anzeige erfolgt in Grad pro Sekunde. Der Wendezeiger war anfänglich das zentrale Instrument bei Ausrüstungen für den Instrumentenflug. Es wurde mit einem zweiten Instrument, der Kugellibelle kombiniert. Hierdurch wird die Qualität der Kurvenkoordination angezeigt.
 
Werkstoffe
Werkstoffe für den Flugzeug- und Triebwerksbau
 
Wetterminima
 
Widerstand
 
WIG
wing-in-ground-effect vgl. Bodeneffektfahrzeug
 
Windmilling
Propeller dreht leer mit (Motorausfall)
 
Windshear
Unregelmässige Luftströmungen, die u.a. bei Gewitterlagen auftreten und besonders im Landeanflug zu instabilen Fluglagen führen können.
 
Wing
Tragflügel
 
Wing Area
Flügelfläche
 
Winglet
kleine Hilfstragfläche
 
Wirbelschleppe (hinter schweren Flugzeugen)
Durch die Auftriebserzeugung der Tragflächen ausgelöste Luftverwirbelung, die nach dem Flugzeug entsteht und langsam "zu Boden sinkt" und sich dabei auflöst.
 
Wirbelschleppenstaffelung
Festgelegter Mindestabstand zwischen landenden Flugzeugen, bei denen eine Behinderung des nachfolgenden Flugzeugs durch Luftwirbel des zuvor landenden Flugzeugs ausgeschlossen ist.
 
Wirbeltheorie
System von Lehrsätzen zum theoretischen Erfassen der Drehbewegung von Flüssigkeiten und Gasen. Die Rotation von Flüssigkeiten und Gasen unterliegt anderen Gesetzmäßigkeiten als die von festen Körpern. [mehr...]
 
Wolffsche Gänge
Wolffscher-Gang; Innere Strukturen, aus denen sich die männlichen inneren Geschlechtsorgane entwickeln: Samenleiter, Samenbläschen und Prostata. Diese Organe entwickeln sich unter der Wirkung von Dihvdrotestosteron. Der medizinische Fachbegriff lautet mesonephrische Gänge oder Urnierengang. (Sie wurden nach ihrem Entdecker dem Physiologen Caspar Friedrich Wolff benannt. Er lebte im 18. Jahrhundert und ist der Begründer der modernen Embryologie.)
(vergleiche Müller-Gang)
 
WP
Warschauer Pakt eigentlich
VERTRAG
über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand zwischen der Volksrepublik Albanien, der Volksrepublik Bulgarien, der Ungarischen Volksrepublik, der Deutschen Demokratischen Republik, der Volksrepublik Polen, der Rumänischen Volksrepublik, der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und der Tschechoslowakischen Republik

oder Warschauer Vertrag siehe auch: Gründungsdokument
 
WS
Wind Speed - Windgeschwindigkeit Vwind
 
WSVC
wind streamer vector count - Windabdrift
 
WW
Wind Angle WA - Windwinkel Winkel zw. Windrichtung und rechtweisendem Kurs
 
Wx
Wetter
 
WX-RADAR
Wetterradar
Top
 

X

XBAR cross bar (of approach lightning system)
Querbalken des Anflugbefeuerungssystems
 
XC cross country
Überlandflug
 
X-Chromosom
Geschlechtschromosom, das die Entwicklung des Geschlechts beeinflusst Die meisten Frauen haben zwei X-Chromosomen. Die meisten Männer haben ein X- und ein Y-Chromosom.
 
XPDR
Transponder - Radarantwortsender
XS
atmospherics - Atmosphärische Störungen
 
Xwind
Crosswind - Seitenwind
 
XX..
heavy... - stark...
 
XY-Frau
Eigentlich müsste das 46.XY-DSD heißen. Bei diesen Personen liegt ein 46,XY*Chromosomensatz vor.
Diese Gruppe ist hinsichtlich ihres äußeren Erscheinungsbildes und ihrer inneren Geschlechtsorgane sehr uneinheitlich. Sie sind jedoch als Mädchen aufgewachsen bzw. haben sich als Jugendliche/Erwachsene dazu entschieden, als Frau zu leben und haben in den meisten Fällen auch eine eindeutig weiblich ausgeprägte Geschlechtsidentität entwickelt.
Top
 

Y

Y-Chromosom
Geschlechtschromosom, das die Entwicklung des Geschlechts beeinflusst. Die meisten Frauen haben zwei X-Chromosomen. Die meisten Männer haben ein X- und ein Y-Chromosom. Auf dem Y-- Chromosom liegt gewöhnlich das SRY-Gen, das die Informationen zur Entstehung des Hodens enthält.
 
Yaw axis
Hochachse (yawing, gieren)
 
Yawing
Bewegung um Hochachse (gieren)
 
YCZ
yellow caution zone - gelber Warnbereich
 
YR
your - ihr
 
Top
 

Z

Z
Typbezeichnung tschechischer Flugzeuge, abgeleitet von dem Ort Zlin.(Otrokovice)
 
Z
VHF station marker at NDB
 
Z
Zulu Time (UTC) - entspricht UTC
 
ZAGI
Zentrales aero- und hydrologisches Institut der UdSSR [mehr...]
 
Zeitlinie
Unter einer Zeitlinie versteht man in der Strömungslehre den augenblicklichen Ort aller Teilchen, die zu einem früheren Zeitpunkt einmal markiert wurden. Üblicherweise sind die Partikel zum Zeitpunkt der Markierung auf einer Linie quer zur Strömungsrichtung angeordnet.
Eine Methode zur Visualisierung von Zeitlinien ist die Wasserstoffbläschenmethode, bei der an einem im Wasser befindlichen feinen Draht durch Elektrolyse kleine Bläschen erzeugt werden, die mit der Strömung fortbewegt werden. vergl.: Stromlinie
 
Zeitunterschiede
UTC
 
ZELL-Start
Zero Lenght Launcher [vergl. Nullstart]
 
Zelle
Alle Hauptbaugrppen des Flugzeuges mit Ausnahme von Triebwerk und Ausrüstung.
 
Zellon
Spannlack, der in der Flugzeugindustrie zum Straffen und Spannen sowie Imprägnieren der mit Stoff bespannten Teile verwendet wird. Zellon ist die Lösung von Zellulose in Azeton.
 
Zentrierfernrohr
Okularähnliches Teleskop zur Beobachtung der hinteren Objektebene z.B. für Phasenkontrast oder Polarisations-Mikroskopie.
 
Zero fuel weight
Gewicht mit leeren Treibstofftanks
 
Zerspanen
Zerspanen (trennend), nach DIN 8580 auch Spanen (formgebend) genannt, bezeichnet in der Technologie alle mechanischen Bearbeitungsverfahren, bei denen das Material in die gewünschte Form gebracht wird, indem überflüssiges Material in Form von Spänen abgetragen wird. Das Fertigungsverfahren Spanen ist in Deutschland in der DIN 8589 definiert.

Der Begriff Spanen (Zerspanen) wird heute meist im Zusammenhang mit der Metallbearbeitung gebraucht, obwohl auch die spanende Bearbeitung aller anderen festen Werkstoffe wie Holz und Kunststoff dazu gehört. Dazu hat die Industrialisierung und die damit einhergehende Entwicklung der Massenfertigung entscheidend beigetragen. Aus den Maschinenarbeitern in der Metallindustrie entwickelte sich das Berufsbild des Zerspanungsfacharbeiters bzw. Zerspanungsmechanikers. Aber auch die manuellen spanenden Formgebungsverfahren gehören zum Spanen. Das Spanen ist ein Themenfeld der Fertigungsverfahren.

Das Grundprinzip des Spanens beruht auf dem Eindringen einer keilförmigen Werkzeugschneide in die Oberfläche des Werkstücks und anschließendem Abschälen einer dünnen Materialschicht, des Spans. Das Werkzeugmaterial muss dabei stets härter sein als der bearbeitete Werkstoff. Zur Bearbeitung relativ weicher Werkstoffe genügen einfache Stähle als Werkzeugmaterial. Bei härteren Materialien werden spezielle Werkzeugstähle, Hartmetall, Sinterwerkstoffe, Schneidkeramik, Korund oder Diamant als Schneidstoffe eingesetzt. Die Schneide kann eine exakt definierte Schneidengeometrie aufweisen, wie beispielsweise beim Drehen und Bohren (spanende Bearbeitung mit geometrisch bestimmter Schneide), oder unregelmäßig geformt sein wie beim Schleifen und Läppen (spanende Bearbeitung mit geometrisch unbestimmter Schneide).
 
ZFCG
Zero Fuel Center of Gravity
 
ZFW
Zero Fuel Weight, Leertankgewicht;
 
ZIAM
Zentralinstitut für Flugmotorenbau der UdSSR
 
ZKB
Zentales Konstruktionsbüro(-Brigade)
 
Zoom
Durchgehend stufenfreie Veränderung der Vergrößerung.
 
ZTL
Zweistrom-Turbinen-Luftstrahltriebwerk, spezielle (heute meistverbreitetste) Form des Strahltriebwerks mit Trennung von Kern- (heiß) und Mantel- (kalt) strom
 
Zubereitung
Vorgang, bei dem gemäß einem Rezept oder einer Rezeptur aus bestimmten Grundstoffen nach einem gegebenen Verfahren ein Produkt erzeugt wird. Auch das Ergebnis eines solchen Prozesses wird als Zubereitung bezeichnet.
 
Zuladung
Summe der Massen (in Kilogramm) von Besatzung, Kraft- und Schmierstoffen und Nutzmasse die ein Luftfahrzeug aufnehmen kann. vergleiche Abflugmasse
 
Zweidimensionalität
vergl.: 2D
 
Zulu
Greenwich Mean Time oder Universal Time Coordinated (UTC), Weltzeit
 
Zwitter
Deutscher Begriff für Hermaphroditen bzw. Hermaphroditismus. Dieser Begriff wird von vielen Menschen als verletzend empfunden.
 
Zyklus, weiblicher
Der Begriff bezeichnet den monatlichen Rhythmus, dem der Körper von Frauen von der Pubertät an bis zu den Wechseljahren unterliegt.
Es handelt sich dabei um hormongesteuerte Abläufe, die bewirken, dass ein Eisprung eintritt, die Wand der Gebärmutter sich verdickt, um eine befruchtete Eizelle aufnehmen zu können und schließlich die Menstruation (Regelblutung) hervorruft, falls keine Schwangerschaft vorliegt.
 
ZZ-Verfahren
älteres Anflugverfahren, das auf Grundlage der Funkpeilung arbeitete.
Waren die Wettermindestbedingungen für das Durchstoßverfahren nicht mehr erfüllt wurde dieses Verfahren angewendet.
Mit Hilfe der Funkpeilung wurde das luftfahrzeug zum Flugplatz geleitet, und der durch Motorengeräusche festgestellte Standort über dem Flugplatz wurde dem Luftfahrzeugfhrer durch Funk mitgeteilt. Unter Einhaltung eines bestimmten Kurses entfernte sich das Luftfahrzeug nun soweit vom Landeort, daß für den anschließenden Rückflug etwa 7 min bis zur Flufplatzgrenze benötigt wurden.
Nach einer festgelegten Kehrtkurve wurde das Luftfahrzeug mit Hilfe der Übermittlung von Peilergebnissen im Anflugsektor gehalten. Bei erneutem Ertönen der Motorengeräusche beurteilte der Peilflugleiter die Möglichkeit zur Landung und sendete für eine Landeerlaubnis das ZZ-Zeichen, andernfalls das JJ-Zeichen.
Die Landung mußte unter Sichtflugbedingungen erfolgen.

 

Hinweis zu Gesundheitsthemen Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Hinweis zu Rechtssthemen Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

 
Seitenende
Top
Lexikon 1 - 10
Lexikon A - E
Lexikon F - J
Lexikon K - P
Lexikon Q -T
Seite zurück

Lexikon verlassen