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 K

K
Typbezeichnung der US-amerikanischen Streitkräfte für Tankflugzeuge
 
 Kabine
Offener oder geschlossener Abschnitt eines Luftfahrzeuges, der als Arbeits- und/oder Aufenthaltsraum für Besatzung und/oder Passagiere dient. Eine offene Kabine wird heute kaum noch verwendet.
Die geschlossene Kabine wurde etwa ab 1910 entwickelt.
In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wurde die Kabine in den noch heute gültigen Grundformen entwickelt. Nur mit geschlossener Kabine ist eine Gewährleitung der Lebensbedingungen für Besatzung und Passagiere bei steigenden Flughöhen- und Geschwindigkeiten möglich.
 
 Kabotage
Beförderung von Fluggästen und/oder Luftfracht von Ort zu Ort innehalb eines Staates.
Grundsätzlich hat jedes Luftverkehrunternehmen, mit Sitz im betreffenden Staat, das Recht Luftverkehr in diesem Staat durchzuführen.
Kabotage ist das Recht, das Staat A einem Unternehmen aus dem Staat B einräumt im Staat A Ort-zu-Ort-Verkehr durchzuführen.
 
Karyotyp
Bezeichnung für den Chromosomensatz. Zum Beispiel: 46,XY-Karyotyp ist der männliche Chromosomensatz: 46 für die Gesamtzahl der Chromosomen, XY für das darin enthaltene Geschlechtschromosomenpaar.
 
Kartenprojektion
Eine Kartenprojektion ist eine von vielen verschiedenen Methoden in der Kartographie, mit der man die gekrümmte Oberfläche der (dreidimensionalen) Erde auf die flache (zweidimensionale) Karte überträgt.
Bei (Papier-)Luftfahrtkarten wird die lambertsche Projektion verwendet während bei elektronischen Karten (z.B. GPS Geräten oder Computerprogrammen) die Mercator-Projektion verwedet wird.
 
 Katastrophe
Jedes Flugvorkommnis mit Personenschäden unabhängig davon ob das Luftfahrzeug beschädigt oder zerstört wurde.
 
Keimdrüsen
Keimdrüsen sind das Geschlechtsorgan, in dem die Geschlechtshormone und Keimzellen (Eizellen bei der Frau und Samenzellen bei dem Mann) gebildet werden. Der medizinische Fachbegriff sind Gonaden. Keimdrüse ist der Oberbegriff für Hoden und Eierstock.
 
Keimzellen
Oberbegriff für Eizellen und Samenzellen(siehe auch Gonaden)
 
Kennungsgerät
Dienen zur Feststellung der Identität von Flugzeugen [Transponder]
 
 Kennzeichen
Eine an jedem Luftfahrzeug angebrachte eindeutige Kennung.
 
Klinefelter Syndrom
Es handelt sich um eine numerische Chromosomenaberration der Geschlechtschromosomen, die nur bei Jungen bzw. Männern auftritt. Menschen mit diesem Syndrom besitzen, abweichend vom üblichen männlichen Karyotvp (46, XY), ein zusätzliches X-Chromosom in allen (47.XXY) oder einem Teil der Körperzellen. Männer mit dem Klinefelter-Syndrom werden meistens sehr groß und haben ungewöhnlich lange Arme, Beine und häufig auch gerötete Ellenbogen. Da diese Männer vergleichsweise kleine Hoden haben, wird weniger Testosteron hergestellt. Der Penis ist meistens normal groß, aber es werden nur wenige funktionstüchtige Samenzellen produziert. Wenn der Hoden nicht genügend Testosteron herstellt, kann es nötig sein, Testosteron als Medikament zu nehmen. Das Sexualleben ist dann in der Regel nicht beeinträchtigt.
 
Klitorektomie
operative Entfernung der Klitoris.
 
Klitoris
Die Klitoris ist ein empfindliches Organ an der Vorderseite der Vulva. Sie ist das Gegenstück der Eichel beim Jungen/Mann. Sie ist ein Schwellkörper am vorderen Ende der kleinen Schamlippen bei der Frau. Die Klitoris ist sehr empfindlich und sexuell erregbar. Die deutsche Bezeichnung für Klitoris ist Kitzler. Klitoris und Penis entwickeln sich aus der gleichen Struktur, bis zur 9. Schwangerschaftswoche sehen beide gleich aus.
 
Kloakale Ekstrophie (bei 46.XY und 46,XX)
Eine sehr schwere Fehlbildung des Urogenitaltraktes (dazu gehören die Geschlechtsorgane. Blase, Harnröhre und Enddarm). Neben der Fehlbildung der Organe kommt hinzu, dass der Bauch nicht geschlossen ist und die Organe offen liegen.
 
kN
KiloNewton
 
 Kolbenmotor
Verbrennungs-Kraft-Maschine
 
Komorbidität / Begleiterkrankung
In der Medizin ein oder mehrere zusätzlich zu einer Grunderkrankung (Indexerkrankung) vorliegende, diagnostisch abgrenzbare Krankheits- oder Störungsbilder bezeichnet (Doppel- oder Mehrfachdiagnose). Komorbiditäten können, müssen aber nicht — im Sinne einer Folgeerkrankung — ursächlich mit der Grunderkrankung zusammenhängen.
Vor allem im Bereich der psychischen Störungen nach DSM-IV kommen Mehrfachdiagnosen oft vor. So zeigt sich, dass bei einem problematischen Substanzgebrauch (bzw. Abhängigkeitserkrankungen) gehäuft eine Depression, Angst- und Panikstörung sowie eine Dysthymie nachgewiesen werden kann. Auch hier gilt wieder, dass damit keine Aussage getroffen wird, ob und wie welche Störung für das Auftreten der anderen verantwortlich zu machen ist. Dabei wird so weit gegangen zu betonen, dass die (häufige) Vernachlässigung dieser Tatsachen aufgrund ihrer verheerenden Konsequenzen an einen ärztlichen Kunstfehler grenze. Das gleichzeitige Vorkommen von körperlichen und psychischen Erkrankungen führt zu schlechteren Behandlungsergebnissen, verschlechtert die Prognose der jeweils einzelnen Erkrankungen und beeinflusst die Lebensqualität insgesamt erheblich.
 
Komplette Androgenresistenz
Androgenresistenz
 
Komplette Gonadendysgenesie
Gonadendysgenesie
 
 Kondensoririsblende
Veränderliche Blende für den Kondensor. Durch das Abblenden des Kondensors wird zwar der Kontrast erhöht, aber gleichzeitig die Auflösung reduziert.
 
Korrosion
Korrosion (von lat. corrodere, „zersetzen, zerfressen, zernagen“) ist aus technischer Sicht die Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung, die eine messbare Veränderung des Werkstoffs bewirkt und zu einer Beeinträchtigung der Funktion eines Bauteils oder Systems führen kann. Chemische Korrosion tritt an Metallen auf (DIN EN ISO 8044; ehemals DIN 50900). Die wohl bekannteste Art von Korrosion ist das Rosten, also die Oxidation von Eisen.
In der Geologie versteht man unter Korrosion die Zersetzung von Gesteinen durch Einwirkung von Wasser. Solche Verwitterungsprozesse spielen auch bei Gebäuden eine Rolle.
Wieder eine andere Bedeutung hat der Begriff in der Medizin (Zersetzung von Gewebe). [mehr...]
 
Kortikosteroide
Eine Gruppe von Hormonen, die aus der Vorstufe Cholesterin in der Nebenniere gebildet werden. Sie werden auch als Kortikoide bezeichnet. Zu ihnen gehören Mineralokortikoide (Aldosteron) und Glukokortikoide (Kortisol) sowie die Vorstufen der männlichen und weiblichen Geschlechtshormone.
 
Kortisol
Kortisol ist für den Menschen lebensnotwendig. Es ist das wichtigste Glukokortikoid und für viele wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper von großer Bedeutung. Es ist ein wichtiges Stresshormon (das heißt, es hilft dem Körper mit verschiedenen Herausforderungen umzugehen). Beim Adrenogenitalen Syndrom (AGS) besteht ein Mangel an Kortisol/ daher müssen Menschen mit dieser Störung mehrmals am Tag Kortisol als Medikament einnehmen (Hydrocortison).
 
 Koordinaten
  1. geographische Breite und Länge eines Punkts auf der Erdoberfläche. In der Flugnavigation lassen sich damit Stand-und Zielorte eindeutig festlegen.
  2. digitale Größe zur Angabe der Lage eines Punkts in einem entsprechendem ebenen oder räumlichen Koordinatensystem. flugmechanische Koordinatensysteme
 
 Kreuzzeigergerät
Kreuzzeigergerät Anzeiger mit 2 Zeigern, die sich im Winkel von 90° schneiden, wenn keine Spannung anliegt. Kreuzzeigergeräte werden als Anzeiger des Instrumenten-Lande-Systems (ILS) benutzt. Während man früer Geräte benutzte, deren Meßwerke Mikro-Amperemeter wahren und die direkt an den ILS-Empfänger angeschlossen waren, betreibt man sie heute über Rechner und benutzt Geräte, die mit weiteren Navigationsanlagen und dem künstlichen Horizont kombiniert sind.
 
KRS
Kontroll- und Reperaturstaffel
 
kT
KiloTonne Maßeinheit um andeutungsweise die Sprengkraft von Kernwaffen zu verdeutlichen.
 
KTW
Kolbentriebwerk
 
 Kurs
Winkel zwischen der Vertikalebene in der die Luftfahrzeug-Längsachse liegt und einer Vertikalebene, die durch die Kompaßanzeige bestimmt oder von ihr abgeleitet wird. Der Kurs wird in Grad im Uhrzeigersinn gerechnet.
 
 Kusrablage
Differenz zwischen Soll- und Ist-Kurs. Die Kursablage kann am Halbkompaß, Zero-Reader oder der Flugkomando-Anlage unmittelbar abgelesen werden.
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 L

La
Typbezeichnung für Flugzeuge aus dem Konstruktionsbüro von Semion Lawotschkin
 
Ladung (Physik)
Unter Ladung in der Physik versteht man im Allgemeinen die Eigenschaft von Teilchen oder Objekten, mit einem Feld zu wechselwirken.

Gilt für die Ladung ein Erhaltungssatz, ist dies häufig mit einer Symmetrie des zugrundeliegenden Feldes verbunden, siehe Noether-Theorem.

Spezielle Ladungen sind:

Zu diesen Ladungen, die Gegenstand des Standardmodells sind, kommt noch als eine weitere Ladung:

 
Ladungsträger
Ein Ladungsträger ist in der Physik ein mit einer Ladung behaftetes Teilchen, wobei man sich hierbei meist auf die elektrische Ladung bezieht.
In der Halbleiterphysik versteht man unter Ladungsträgern bewegliche Elektronen und Defektelektronen, wobei beweglich im Sinn eines Ladungstransports, also eines Stromes, zu verstehen ist. Ein Defektelektron ist ein fehlendes Elektron in der Gesamtheit der Valenzelektronen, das wie eine bewegliche positive Elementarladung wirkt. Defektelektronen werden daher auch einfach als „Löcher“ bezeichnet.
 
 Land-Lease-Act
(Leih-Pacht-Gesetz). Vom USA-Senat am 11.03.1941 angenommenes Gesetz, das den Präsidenten ermächtigte, andere Länder, die gegen die faschistischen Mächte kämpften oder von ihnen bedroht waren, mit Kriegsmaterial, Versorgungsgütern oder Dienstleistungen zu unterstützen. Die Lieferungen gingen leihweise in die Verfügung des betreffenden Staates über. Alle Staaten der Antihitlerkoalition schlossen mit den USA entsprechende Abkommen.
 
 Landestoß
Kraftstoß von der Eroberfläche über das Fahrwerk auf die Zelle beim Aufsetzen. Die Größe des Landestoßes wird bestimmt durch die Landeeigenschaften des Luftfahrzeuges, seinen technischen Zustand, die meterologischen Bedingungen und die Fertigkeiten des Piloten. (vergl. ...Landung)
 
 Landung
Vorgang, bei dem ein Flugkörper aus dem Zustand der Bewegung in der freien Atmosphäre in den Ruhezustand auf der Oberfläche eines Körpers gebracht wird. [mehr...]
 
Laparotomie
Bauchschnitt, operative Öffnung der Bauchhöle.
 
 Lastigkeit
Charakteristik des Längsgleichgewichts eines Flugzeugs, die durch die Lage des Schwerpunkts zum Auftriebsmittelpunkt bei Höhenruder in Nullstellung bestimmt wird. Fallen beide zusammen, so herrscht Gleich-Lastigkeit. Liegt der Schwerpunkt vor dem Auftriebsmittelpunkt (das Flugzeug will "auf den Kopf gehen"), spricht man von Kopf- oder Bug-Lastigkeit, im umgekehrten Fall von Heck- oder Schwanz-Lastigkeit. Um Gleich-Lastigkeit, d. h. eine stabile Fluglage zu erreichen, muß ein kopflastiges Flugzeug durch Höhenruderausschlag nach oben, ein schwanzlastiges durch Höhenruderausschlag nach unten ausgetrimmt werden. Der Ruderausschlag vergrößert den Widerstand; deshalb wird eine gute Lastverteilung angestrebt. Bei sehr großer Kopf- und Schwanz-L. ist eine zusätzliche Belastung des Rumpfendes bzw. -buges nötig. Alle Motorflugzeuge sind in dem Maße buglastig konstruiert, daß sie bei Ausfall des Triebwerks aus dem Geradeausflug selbsttätig in den Gleitflug übergehen.
 
LD
Letale Dosis
 
LD/SD
orten und bekämpfen tiefer fliegender Ziele
 
Leichtwasser

Leichtwasser oder leichtes Wasser wird im Bereich der Kernreaktortechnik normales Wasser genannt, um es von schwerem Wasser zu unterscheiden. Leichtwasser wird in Kernreaktoren als Kühlmittel und als Moderator, also zum Abbremsen der Neutronen, eingesetzt. Andere wirksame Moderatoren sind schweres Wasser und Graphit.
Der Leichtwasserreaktor, ein thermischer Kernreaktor mit leichtem Wasser als Moderator und Kühlmittel, ist heutzutage als Leistungsreaktor der am häufigsten eingesetzte Kernreaktortyp.

 
 Legierung
Eine Legierung ist ein Mischkristall mit metallischem Charakter. Das Verb legieren stammt ursprünglich aus dem lateinischen ligare und bedeutet zusammenbinden, verbinden oder auch vereinigen. Im 17. Jahrhundert wurde das inzwischen leicht abgewandelte legare (von gleicher Bedeutung) ins Deutsche übernommen. [mehr...]
 
Letale Dosis
"tödliche Dosis"
Die letale Dosis (LD) ist in der Toxikologie die Dosis eines bestimmten Stoffes oder einer bestimmten Strahlung, die für ein bestimmtes Lebewesen tödlich (letal) wirkt. [....mehr]
 
Leitfähigkeit
Als Leitfähigkeit bezeichnet man die Fähigkeit eines chemischen Stoffes oder Stoffgemisches, Energie oder andere Stoffe oder Teilchen im Raum zu transportieren. Die Fähigkeit von Stoffen, elektrischen Strom und Wärme zu leiten, ist teilweise ähnlich ausgeprägt. So sind Metalle gleichzeitig gute Leiter für elektrischen Strom und für Wärme. Andererseits sind Gase in beiden Fällen schlechte Leiter.
 
LGB
lasergelenkte Bombe
 
Libido
 
Licht

 
Und Gott sprch: "Es werde Licht..." und..
Sitzen vier blinde Inder unter einem Elefanten und stellen die Frage: Was bitte ist ein Elefant?
Der Erste bekommt den Schwanz zu fassen - ein Seil mit einer Quaste.
Der Zweite bekommt ein Bein zu fassen - eine dicke Säule.
Der Dritte ertastet den Bauch - nein eine Zeltdecke.
Der Vierte erfasst einen Stoßzahn - nein eine glattes Rohr.

  [mehr...]
 
Lichttheorien
Die Vorstellungen über die Natur des Lichtes und die Art und Weise seiner Ausbreitung haben sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt. [mehr...]
 
LIM
polnische Bezeichnung für Lizenzjagdflugzeuge - licencyjny mysliwiec. Mit LIM-1 bis LIM-6 wurden ab 1952 verschiedene Versionen der MiG-15 und MiG-17 bezeichnet.
lo
Einsatzflughöhe "tief, low"
 
Linse
  1. krautiger, einjähriger Schmetterlingsblüter mit kleinen, weißlichen Blüten und meist zweisamigen Hülsen; in Europa und anderen Erdteilen angebaut. Die Samen dienen als Gemüse, das Kraut als Viehfutter.
  2. Teil des Auges
  3. optisches Bauteil aus durchsichigen Material (Glas, Steinsalz, Quarz, Kunststoff) bestehend.
 
 Loxodrome
Kugelgleiche
Verbindungslinie zwischen 2 Orten auf der Erdkugel, die jeden Meridian unter dem gleichen Winkel schneidet.
So ist also die Kurve eines gleichbleibenden Kurses, d.h. beim Fliegen auf der Loxodrome braucht man im Unterschied zur Orthodrome den Kurs nicht zu ändern, muß jedoch einen größeren Weg in Kauf nehmen, was aber bei kürzeren Flugstrecken im Vergleich zur leichteren Navigation unbedeutend ist.
Auf Nord-Süd-Kurs fallen Loxodrome und Orthodrome zusammen, auf Ost-West-Kurs ist der Unterschied zwischen beiden am größten.
Durch den Einsatz von Navigationsrechnern, die mit dem Flugregler gekoppelt sind ergeben sich aus der Benutzung der Loxodrome bei modernen Flugzeugen keine navigatorischen Vorteile. [mehr...]
 
LSK/LSV
Luftstreitkräfte/Luftverteidigung
 
LRMTS
Laser-E-Messer und Ortungsgerät für Laser-markierte Ziele
 
Luftfahrt Aoeronautik
Benutzung des Luftraumes durch den Menschen mit Hilfe von Luftfahrzeugen. Unterschieden wird entsprechend den Auftriebsarten
leichter als Luft mit statischem Auftrieb und
schwerer als Luft mit dynamischen Aufrieb.
 
Luftbildfotographie
 
Luftdichte
Verhältnis der Masse Luft zu dem von ihr eingenommenen Raum. Die Luftdichte nimmt ebenso wie der Luftdruck mit der Höhe logarithmisch ab. Ein Volumen von 1 l enthält bei 0 °C und 101 308 Pa 1,293 g Luft. Atmosphäre, INA-Tab.
 
Luftdruck
 
Luftraum
Ein dreidimensionaler Raum. Gemäss ICAO-Vorgabe wird der Luftraum weltweit in Luftraumklassen unterteilt. Jede Klasse definiert die in diesem Raum erbrachte Flugsicherungsdienstleistung und die darin geltenden Flugregeln.
 
Luftfracht
Luftfrachtgut — alle durch einen Luftfrachtbrief (Frachtpapiere) als Luftfracht deklarierten und von einem Luftverkehrsunternehmen zur Beförderung angenommenen Güter. [mehr...]
 
Luftschall
Luftschall sind Schallwellen, die sich über die Luft ausbreiten. In der Physiologie spricht man von Luftleitung.
Luftschall besteht im Gegensatz zum Körperschall aus reinen Longitudinalwellen, da Fluide (Gase) keine Scherkräfte übertragen.
Im engeren Sinn wird der Begriff „Luftschall“ für den Frequenzbereich des menschlichen Gehörs verwendet, der bei etwa 16 Hz beginnt und je nach Alter bei höchstens 20 kHz endet.
Unterschieden wird hinsichtlich der Erwünschtheit zwischen Nutzschall gegenüber Störschall, der mit Maßnahmen der Schalldämmung vermindert werden kann.
 
 Luftschutz
Teil der Landesverteidgung;
umfaßt alle Maßnahmen, um den Schutz der Bevölkerung der und Volkswirtschaft vor den Folgen von Angriffen aus der Luft zu sichern bzw, zum Beheben oder Mildern der durch solche Angriffe hervorgerufenen Notstände.
 
 Luftsperrgebiet
Flugverbotszonen über der EU um etwa 2000 Gebiet eines Staates, dessen überfliegen aus militärischen Gründen, im Interesse der öffentlichen Sicherheit, wegen außergewöhnlicher Umstände oder während eines Notstandes verboten oder eingeschränkt ist. Luftfahrzeuge, die in ein Luftsprrgebiet einfliegen können zur Landung auf einem Flugplatz des betreffenden Staates aufgefordert oder gezwungen werden.
 

Lufttanken
(auch Luftbetankung)
 
 Luftverkehr; Flugverkehr
Verkehrszweig; Ist der bedeutungsvollster Teil der kommerziellen Luftfahrt; Beförderung von Personen, Gepäck, Fracht und Post gegen Entgelt mittels staatlich dafür zugelassener Luftfahrzeuge. [mehr...]
 
Top
 

 M

M
Mach-zahl
 
 Mach-Zahl
Mach,Machsche-Zahl, Abk.M
nach dem Physiker Ernst Mach benannte dimensionslose Kennzahl, die das Verhältnis der Geschwindigkeit v eines Körpers zur Schallgeschwindigkeit a im umgebenden Medium angibt M= v/a.
Diese Kennzahl ist notwendig, da der konkrete Wert der Schallgeschwindigkeit von der Dichte des jeweiligen Mediums abhängt.
In der Luft unter Normalatmosphäre beträgt sie: in Bodennähe etwa 1 228 km/h in 11 000 m Höhe aber nur 1 064 km/h. [ mehr...]
 
 Magnetic Anomaly Detector / MAD
Anlage zum Feststellen magnetischer Anomalien. Sie dient zum Entdecken getauchter U-Boote durch Flugzeuge, da sie Änderungen des Magnetfeldes im Umkreis des Flugzeuges registriert.
 
 Magnetische Anomalie
1) natürliche:
Durch Gesteins- bzw. Mineralieneinlagerungen in den oberen Bereichen der Erdkruste verursachte örtliche Abweichung der magnetischen Elemente von ihrer normalen Verteilung auf der Erdoberfläche, die zu einer unrichtigen Anzeige von magnetischen Navigationsanlagen führt.
Mit mit geeigneten Instrumenten MAD kann z.B. vom Luftfahrzeug eine Lagerstättenerkundung erfolgen.
In Europa sind die bekanntesten magnetischen Anomalien der Erzberg bei Steyer/Österreich und die Kursker Magnetanomalie Kursk/Rußland.
 
 Magnetismus
Magnetismus ist ein physikalisches Phänomen, das sich als Kraftwirkung zwischen Magneten, magnetisierten bzw. magnetisierbaren Gegenständen und bewegten elektrischen Ladungen wie z. B. in stromdurchflossenen Leitern äußert. [mehr...]
 
 Makroskop
Erschließt den Nahfeld- und Makrobereich. Der Abbildungsbereich reicht von einer schwachen Verkleinerung bis zur schwachen Vergrößerung von ca. 0,5 bis 5fach. Meistens Kombinationen von Foto-, Video- oder Digitalkameras mit spezieller Makrooptik. Danach schließt sich vergrößerungsmäßig nahtlos das Stereomikroskop und danach das Mikroskop an.
 
MAK
Maximale Arbeitsplatz-Konzentration
 
Maximale Arbeitsplatz-Konzentration
Die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK-Wert) gab die maximal zulässige Konzentration eines Stoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der (Atem-)Luft am Arbeitsplatz an, bei der kein Gesundheitsschaden zu erwarten ist. [...mehr]
 
MBB
Messerschmitt-Boelkow-Blohm (GmbH)
 
Medium
lat.: Mittel; das
 
 Mittlere aerodynamische Sehne (MAS)
Sehne eines gedachten rechteckigen Tragflügels, der die gleiche Fläche, gleiche Luftkraftresultierende und gleichen Druckpunkt wie ein vorliegender Tragflügel beliebiger Grundform hat.
Die MAS wird als Bezugsgröße zur Angabe der Lage von Punkten am Flugkörper (in bezug auf die Vorderkante der MAS in Flugrichtung gesehen) sowie zur relativen Angabe von Strecken (in bezug auf die Tiefe der MAS) am Flugkörper benutzt.
Die Tiefe (Länge) der MAS stimmt für viele Tragflügelformen weitgehend mit der mittleren geometrischen Tiefe überein und wird deshalb oft durch sie ersetzt.
MG
Maschinengewehr Kaliber ≤ 16,5 mm Gatlingkanone
 
MHz
Megahertz
 
Mineralkortikoide
Eine Gruppe von Hormonen, die in der Nebenniere gebildet werden und lebensnotwendig für Salz-und Wasserhaushalt des Menschen sind. Das wichtigste Hormon dieser Gruppe ist das Aldosteron.
 
MK
Maschinenkanone Kaliber > 16,5 mm Revolverkanone
 
MK
Typbezeichnung für sowjetische Seekampfflugzeuge (morskoi kreiser)
 
Momente am Luftfahrzeug
Momente der äußeren Kräfte, die nicht im Schwerpunkt angreifen.
 
MTS
Militär- Technische Schule
 
Monotropie
Monotropie (griech. monos ‚einzig‘, trópos ‚Wendung‘) bezeichnet die Erscheinung, dass nur eine einzige feste Modifikation eines Elements oder eines Kristallgitters stabil ist. Die unter bestimmten Bedingungen metastabilen Formen lassen sich irreversibel in die stabilen überführen. Die Monotropie ist ein Spezialfall der Allotropie.
 
Müller-Gang
Müllerschergang; embryonaler Geschlechtsgang; wird bei der Frau zu Eileiter, Gebärmutter und oberem Teil der Vagina. (vergleiche Wolff-Gang)
 
Müllersche Strukturen
Frühe Strukturen in der Embryonalphase der Entwicklung, aus denen sich die weiblichen inneren Geschlechtsorgane entwickeln: Gebärmutter, Eileiter und Scheide. Diese Geschlechtsorgane entwickeln sich immer, wenn das Anti-Müller-Hormon fehlt. Ist das Anti-Müller-Hormon vorhanden (es wird normalerweise bei Männern im Hoden produziert), wird die Bildung der inneren weiblichen Geschlechtsorgane aktiv unterdrückt. Der medizinische Fachbegriff lautet paramesonephrische Gänge. (Der Name "Müllersche" geht auf Johannes P. Müller zurück, den Entdecker dieser Strukturen. Er war ein Berliner Anatom und Physiologe Anfang des 19. Jahrhunderts.)
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 N

NASA
Extern  Link zur NASA US-Behörde für Luft- und Raumfahrtforschung = National Aeronautics and Space Administration
 
 Navaglobe
Früher in den USA benutztes Langstrecken Funknavigationsverfahren mit Drehfunkfeuern im Frequenzbereich 90 - 110 kHz, das ähnlich wie das VOR-Verfahren arbeitete. Die Anzeige konnte am Bordgerät abgelesen werden, das auch für VOR benutzt wurde. Navaglobe diente zur Richtungsbestimmung im Navarho-System. die erste Anlage wurde 1954 gebaut.
 
Nebenhoden
Sie liegen hinter jedem Hoden im Hodensack. Im Nebenhoden reifen und lagern die vom Hoden produzierten Samenzellen.
 
Nebennieren
Die Nebennieren sind wichtige Hormondrüsen, die wie kleine Kappen auf beiden Nieren liegen. Sie bilden vor allem Steroidhormone (Sexualhormone der Keimdrüsen und die Kortikosteroide der Nebennierenrinde) und sind an der Regulation des Wasser-, Mineralstoff- und Zuckerhaushalts beteiligt. [mehr...
vergl.: Geschlechtshormone
]
 
Nebenstromverhältnis
Massenstromverhältnis des kalten und warmen Luftstromes bei Flugzeugtriebwerken (in USA: Verhältnis von Gesamtluftstrom zu kalten Luftstrom) (engl. bypass ratio, BPR).
Bei KTW von der Luftschraube geförderte Luftmenge zu Verbrennungsluftmenge des Triebwerkes, etwa 50 - 80.
Bei PTL von der Luftschraube geförderte Luftmenge zum Luftdurchsatz durch das Triebwerk, etwa 10 - 20.
Bei ZTL Außenstrom zu Innerstrom, je nach Auslegung etwa 0,5 - 6,
bei ETL = 0.
 
 Non Directional Beacon / NDB
ungerichtetes Funkfeuer
NDB sind Mittelwellensender im Frequenzbereich 225 - 1 750 kHz, die zur Funknavigation dienen. Sie werden mit dem Funkkompaß an Bord des Luftfahrzeuges angepeilt.
 
 Norm
Normen dienen der Rationalisierung, Verständigung, Sicherung von Gebrauchstauglichkeit, Qualitätssicherung, Kompatibilität, Austauschbarkeit, Gesundheit, Sicherheit und dem Umweltschutz.
 
 Normalnull
Die europäischen Referenzpegel
Abkürzung: NN Physikalisch definierte Bezugsfläche für Höhenmessungen und -angaben. Die Bezugsfläche - als Quasigeoid bezeichnet - ist für Deutschland auf den Amsterdammer Pegel bezogen. Die Staaten des Warschauer Vertrages hatten den Pegel von Kronstadt (HN) als Bezugsgröße. [Vergl.: Geoid]
 
NOTAM
Notices to airman - Nachrichten für Luftfahrer [mehr...]
 
Notfrequen
121,5 MHz und 243 MHz, weltweit reservierte Funkfreuenzen nur für Notrufe.
 
 Notlandung
Durch technische Mängel am Flugzeug oder andere Gründe erzwungene unvorhergesehene Landung auf einem Flugplatz, eventuell auf einem Notlandestreifen oder außerhalb von Flugplätzen.
Schadensfreihe Außenlandungen werden nicht als Notlandung gewertet.vergleiche Notwasserung, Flugvorkommniss
 
 Notwasserung
Notlandung eines Flugzeuges auf dem Wasser.
 
 Nurflügelflugzeug
 
 NSW Nicht-sozialistisches Wirtschaftsgebiet
Bezeichnung des Wirtschaftsgebietes der nicht-sozialistischen Staaten.
 
NTSB
NTSB National Transportation Safety Board - US-Verkehrssicherheitsbehöde
 
ZELL-Start Errpobung bei der Bundeswehr
 Nullstart ZELL-Start
Zero Lenght Launcher; Nullängenstart
Start von Flugzeugen, meist Jagdflugzeugen, mit Hilfe eines Katapultes oder von einer Plattform mittels Startraketen wobei die Startrollstrecke 0 m beträgt. Im Gegensatz zu VTOL-Flugzeugen wird zur Landung aber eine normale SLB benötigt.
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 O

Observable
Eine Observable (lateinisch observabilis ‚beobachtbar‘) ist in der Physik, insbesondere der Quantenphysik, der formale Name für eine Messgröße und den ihr zugeordneten Operator, die im Zustandsraum, einem Hilbertraum, wirken. Beispiele sind die Energie, die Ortskoordinaten, die Koordinaten des Impulses und die Komponenten des Spins eines Teilchens sowie die Pauli-Matrizen. {mehr...}
 
Östradiol
Das wichtigste weibliche Geschlechtshormon. Es sorgt vor allem für die Ausbildung weiblicher Geschlechtsmerkmale (siehe Geschlechtsorgane) und die Regulierung der Geschlechtsfunktionen.
 
Östrogene
standardsprachlich für Estrogene (: weibliche Sexualhormone)
 
OHS
Offiziers Hochschule
 
OKB
russ. Experimental-Konstruktionsbüro (russ. опытно-конструкторское бюро  ОКБ ), OKB, ópitno-konstrúktorskoje bjuró) ist die Bezeichnung für ein sowjetisches bzw. russisches Entwicklungs-, Konstruktions- und/oder Planungsinstitut.
 
Ontogenese
(Ontonogie) [die]; Teilgebiet der Entwicklungsgeschichte, das sich mit der Entwicklung des individiums von der Keimzelle bis zum natürlichen Tod beschäftigt.
 
 Optik
Optik (griech. optike "Lehre vom Sichtbaren", optiko "zum Sehen gehörig", zu opsis "das Sehen") ist ein Bereich der Physik, der sich mit der Ausbreitung von Licht und dessen Wechselwirkung mit Materie, insbesondere im Zusammenhang mit optischen Abbildungen, beschäftigt. mehr...]
 
 Orthodrome
Großkreis
Größtmöglicher Kreis auf der Erdkugel, dessen Zentrum der Erdmittelpunkt ist. Die Durchmesser der Orthodrome haben die gleiche Länge wie der Durchmesser der Erdkugel am Äquator. Alle Meridiane(Längengrade) bilden Orthodrome, die durch den Nord- und Südpol gehen und senkrecht zum Äquator stehen.
Navigatorisch liegt die kürzeste Verbindung zwischen 2 Orten auf der Erdoberfläche auf einer Orthodrome.
Im Unterschied zu den Meridianen laufen diese Orthodromen nicht durch die Pole, wenn sie nicht mit einem Meridian (Nord-Süd-Richtung) zusammenfallen. Sie schneiden alle Meridiane unter einem anderen Winkel, was die Flugnavigation erschwerte, da der Kurs laufend korrigiert werden mußte, wenn auf einem Abschnitt der Orthodrome geflogen werden sollte.
Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, flog man kürzere Strecken (auf denen der Unterschied zwischen othodromer und loxodromer Entfernung gering ist) auf der Loxodrome, die jeden Meridian unter dem gleichen Winkel schneidet.
Mit dem Einsatz relativ umfangreicher Rechner für Navigationszwecke und der Kopplung dieser Rechner mit dem Autopiloten besteht für den Navigator kein Vorteil mehr, wenn auf der Loxodrome geflogen wird.
[mehr...]
 
OTHT
Ziele hinter dem Horizont finden und angreifen
 
oral
lat. den Mund bzw. die Mundhöhle betreffend, durch den Mund; (z.B Einnahme von Arzeneimitteln).
 
Oral
lat. der (_s, _e): Mundlaut (im Deutsche alle Laute außer den Nasalen).
 
Orgasmus
Es ist der Moment des höchsten sexuellen Lustempfindens. Beim Mann kommt es in der Regel während des Orgasmus zum Samenerguss. Neben den körperlichen Reaktionen äußert sich der Orgasmus in einem meist als angenehm empfundenen individuellen Erlebnis des Rausches und der Überwältigung.
 
 Ortung
Navigation
Standortermittlung eines Luftfahrzeuges. Die Ortung kann im Inneren des Fahrzeuges oder außerhalb mit Hilfe äußerer Anlagen erfolgen.
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  P

Penetrator
Der Ausdruck Penetrator (abgeleitet vom lateinischen Wortstamm penetrare = eindringen, durchdringen) bezeichnet einen Eindringkörper.
 
pH-Wert
Der pH-Wert ist definiert als der negative dekadische Logarithmus (= Zehnerlogarithmus) der Wasserstoffionen-Aktivität. [mehr...]
 
Platzrunde
Die Platzrunde ist das standardisierte An- und Abflugverfahren für alle Flüge nach Sichtflugregegeln (VFR). Soweit nicht abweichend von der zuständigen Luftverkehrsbehörde festlegt (Lärmschutz, etc), werden Platzrunden links herum (entgegen dem Uhrzeigersinn) geflogen, damit der links sitzende Pilot die Landebahn während des gesamten Manövers im Auge behalten kann. Soweit nicht anders geregelt, werden Platzrunden nach dem Start über den Gegenanflug verlassen und zur Landung über den Gegenanflug angeflogen. Platzrunden werden üblicherweise ungefähr 1 000 Fuß (ca. 330m) über Grund geflogen. Die Platzrunde besteht aus fünf Teilen:
 
Penis
Der Penis ist wie der Hodensack ein äußeres männliches Geschlechtsorgan.
 
 Periodensystem der Elemente
Nach der Kernladungszahl (Ordnungszahl) und der Elektronenkonfiguration ihrer Atome geordete Liste der Elemente in Gruppen und Perioden an. [mehr...]
 
 Photogrammetrie
Verfahren, aus einem oder mehreren Bildern eines Gegenstandes dessen Form, Größe und Lage durch Messung an diesen Bildern zu bestimmen. [mehr...]
Ausführlicher hier: Vom Luftbild zur Karte
 
Poise
Das Poise (P) ist eine nichtgesetzliche Einheit der dynamischen Viskosität, benannt nach dem französischen Physiker und Mediziner Jean Léonard Marie Poiseuille. Die Einheit Poise gehört dem CGS-Einheitensystem an und ist definiert als
1\ \mathrm{P} = 1 \left(\mathrm{\frac{g}{cm \cdot s}}\right)
Im amtlichen und geschäftlichen Verkehr ist seit 1978 die SI-Einheit Pascal-Sekunde (Pa s) zu verwenden. Die Umrechnung lautet:
1\ \mathrm{P} = 0{,}1 \left(\mathrm{\frac{kg}{m \cdot s}}\right) = 0{,}1\ \mathrm{Pa \cdot s}
 
Primzahlpotenz
Primzahlpotenzen (kurz Primpotenzen) sind natürliche Zahlen, die eine Potenz einer Primzahl sind, z. B. {\displaystyle 625=5\cdot 5\cdot 5\cdot 5=5^{4}}.
Primzahlpotenzen treten bei endlichen Körpern auf. Die Anzahl der Elemente eines endlichen Körpers ist immer eine Primzahlpotenz.
 
Prävalenz
'Prävalenz' ist die Anzahl der Fälle eines Leidens, die in einer gegebenen Population zu einer gegebenen Zeit auftreten. Wenn in einer Stadt mit 100.000 Einwohnern 100 Fälle einer Krankheit auftreten, ist die Prävalenz dieser Krankheit zu dieser Zeit 1 aus 1.000 (üblicherweise geschrieben als "1:1.000"). Es ist wirklich wichtig, eine Vorstellung davon zu haben, wie häufig ein Leiden auftritt, weil dies bestimmt, wieviel Geld für Untersuchungen dieses Leidens durch das öffentliche Gesundheitswesen, die medizinische Forschung und seine Behandlung bereitgestellt werden.
Sie darf nicht mit der 'Inzidenz' verwechselt werden, der Anzahl neuer Fälle eines Leidens, die in einer gegebenen Population in einem gegebenen Jahr auftreten.
 
Präzession (lat.)
1. Physik
Umlaufbewegung eines Kreisels auf einer Kegelfläche unter dem Einfluß äußerer Kräfte.
2. Astronomie
Verlagerung der Äquinoktialpunkte (Frühlings- und Herbstpunk) infolge der Massewirkung von Sonne, Mond und Planeten auf die rotierende und die Sonne umlaufende Erde.
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 Präzisionsanflugradar
Mit dem Flugplatzradargerät kann der Fluglotse die Luftfahrzeuge in seinem Aufgabenbereich bis in die Nähe des Flugplatzes führen, eine Landehilfe als Navigationsunterstützung ist damit aber nicht möglich. Dazu betreibt die Flugsicherung auf den Flugplätzen ein so genanntes Präzisions-Anflug-Radar (auf Englisch: Precision-Approach-Radar). Dieses Radargerät ist direkt neben der Start- Lande- Bahn auf Flugplätzen installiert und arbeitet im Prinzip mit zwei Antennen. Während die eine Antenne im horizontalen Bereich elektronisch geschwenkt wird, erfolgt die vertikale Bewegung durch ein sehr genau arbeitendes Getriebe mechanisch. Hier kann die Höhe und Anflugrichtung des Luftfahrzeuges sehr präzise ermittelt werden. Auf einem Sichtgerät im Anflugkontrollraum werden ein idealer Gleitweg und das Luftfahrzeuges dargestellt. Sollte die momentane Position des Luftfahrzeuges von dieser Ideallinie abweichen, kann der Fluglotse korrigierend eingreifen und den Piloten über Funk die Abweichung mitteilen, auch als "Heruntersprechen" bezeichnet.Das Präzisions-Anflug-Radar ist kein Instrumentenlandesystem, ist aber bei schlechter Sicht ein sehr brauchbares Navigationshilfsmittel und besitzt den Vorteil, dass die Luftfahrzeuge außer Funk keine Sonderausrüstung benötigen. Wegen der hohen Anforderungen an die Genauigkeit muss die Anlage regelmäßig durch Flugvermessungen geprüft werden.
PTL
Propellerturbinen - Luftstrahltriebwerk [mehr...]
 
Prostata
Die Prostata ist eine der Geschlechtsdrüsen beim Mann und liegt unterhalb der Harnblase. Die Prostata ist eine Drüse, in der eine Flüssigkeit gebildet wird. Diese wird beim Samenerguss in die Harnröhre abgegeben und vermischt sich dort mit den Samenzellen.
 
Punktladung

Eine Punktladung ist eine punktförmige elektrische Ladung, also eine Ladung ohne jede räumliche Ausdehnung. Diese Idealisierung wird in der Elektrostatik dazu genutzt, um die grundlegenden Wechselwirkungen zwischen elektrischen Ladungsträgern zu beschreiben. Punktladungen erzeugen wie ausgedehnte Ladungen elektrische Felder, so dass zwischen ihnen eine elektrostatische Kraft wirkt. Lösungen für Feldgleichungen mit Punktladungen werden Vakuumlösungen bezeichnet.

Punktladungen sind meist eine Vereinfachung des realen Sachverhalts. Makroskopische Körper stellen niemals eine Punktladung dar, sondern ihre Ladung verteilt sich auf ihrer Oberfläche. In vielen Fällen können sie aber mathematisch als Punktladungen genähert werden. Auch Objekte auf atomarer Ebene sind meistens keine Punktladungen, so beispielsweise das Proton. Man geht aber davon aus, dass es sich beim Elektron tatsächlich um ein Teilchen handelt, das punktförmige Masse und Ladung besitzt. Gleiches gilt für die anderen Leptonen und für Quarks.

 
Pseudohermaphroditismus
Unter dem Begriff Pseudohermaphroditismus versteht man Besonderheiten, bei denen der Chromosomensatz und/oder die inneren Geschlechtsorgane nicht mit dem Aussehen der äußeren Geschlechtsorgane, dem sogenannten genitalen Geschlecht, übereinstimmen. Unterschieden wird der Pseudohermaphroditismus masculinus und der Pseudohermaphroditismus femininus. Beim Pseudohermaphroditismus femininus liegt ein weiblicher Chromosomensatz vor, es ist aber durch die Wirkung männlicher Hormone zu einer Virilisierung der äußeren Geschlechtsorgane gekommen (z. B. Adrenogenitales Syndrom, AGS). Beim Pseudohermaphroditismus masculinus liegt ein männlicher Chromosomensatz vor. Aufgrund des Mangels von männlichen Hormonen oder einer eingeschränkten Wirkung der Hormone (Androgenresistenz) kommt es zu einer Untervirilisierung (d.h. einer zu geringen Vermännlichung). Der Begriff Pseudohermaphroditismus wurde und wird noch immer in der Medizin verwendet. Viele Menschen sind sehr unzufrieden mit dieser Bezeichnung, da das Wortteil Pseudo mit Schein, falsch und unecht übersetzt wird. Entsprechend der neuen Bezeichnungen (siehe oben) soll der Begriff Pseudohermaphroditismus nicht mehr verwendet werden.
 
PTSD
Posttraumatic Stress Disorder, dt. Posttraumatische Belastungsstörung. Definition siehe externer Link Nr. F.43.1 im IDC 10, der Internationalen Klassifikation der Krankheiten der WHO
 
Pubertät
In der Pubertät verändert sich der kindliche Körper hin zu einem ausgewachsenen Körper des Erwachsenen. Diese Entwicklungsphase dauert einige 3ahre und sie wird vorwiegend durch Hormone in Gang gesetzt und gesteuert. Während der Pubertät wachsen und entwickeln sich die Gonaden und schütten Hormone aus, die dann weitere körperliche Veränderungen auslösen. Die Pubertät ist auch mit erheblichen seelischen und sozialen Veränderungen verbunden. Bei Mädchen beginnt die Pubertät zwischen 8 und 12 Jahren. Zu den körperlichen Veränderungen der Pubertät beim Mädchen gehören das Wachstum der Eierstöcke sowie der Brust, der Gebärmutter, der Scheide und der äußeren Geschlechtsorgane. Die Eierstöcke beginnen mit der Ausschüttung von Eizellen, die Menstruation beginnt. Außerdem verändert sich die gesamte Statur des Mädchens und sie bekommt Körperbehaarung. Bei Jungen beginnt die Pubertät zwischen 9 und 14 Jahren. Zu den körperlichen Veränderungen der Pubertät beim Jungen gehören das Wachstum der Hoden, des Hodensacks und des Penis. Außerdem verändert sich die Statur des Jungen und er bekommt Gesichts- und Körperbehaarung.
 
Pupillendistanz
Unter der Pupillendistanz versteht man den Abstand der beiden Pupillenmitten zueinander. Die optischen Mittelpunkte der Brillengläser müssen exakt und sorgfältig vor die Pupillenmitten des zukünftigen Benutzers eingearbeitet werden. Desweiteren ist auch die exakte Einschleifhöhe der Brillengläser in die Fassung von Bedeutung. Eine Fehlzentrierung bedeutet einen Sehqualitätsverlust und eventuelle Beschwerden für den Träger.

 

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