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Flugplätze

Versuch der Listung der Flugplätze in Deutschland. Im Fackbook der CIA aus dem Jahre 2002 gibt es folgende Zahlen:

Nicht in dieser Liste sind natürlicherweise die im Ausland genuzten Plätze und Einrichtungen (Tabelle rechts). Wobei bei diesen Stationierungsorten die zeitliche Staffelung zu berücksichtigen ist.

LandName 
CanadaGoose BayTiefstflugtraining
ItalienDecimomannu / Sardinienab 1960;
Taktische Ausbildungskommando der Luftwaffe in Italien Deci 
USAGeorge Air Force Base / Kalifornienbis 1997
USAHolloman AFB 
USALuke AFB / Arizona 
USASheppard AFB / TexasEuro-NATO Jet Pilot Training
58 Wochen fliegerische Grundausbildung
ČSSRČaslavJBG-37
UdSSRTschkalowsk/KaliningradMFG-28
UngarnTaszarJBG-77
PolenBabie Doly (Gdynia)JG-9
PolenSłupskJG-9
PolenPilaJBG-37
PolenSwidwinJBG-37
PortugalBejaJaboG 44

Für die Landesverteidigung standen in der DDR 69 Flugplätze, eingeschlossen vorbereitete Autobahnabschnitte, zur Aufnahme von Kampfflugzeugen zur Verfügung. (NVA plus West-Gruppe)
Bei 65 dieser Plätze hatte die Landebahn eine Länge von über 2000 Metern.

Unter Friedensbedingungen wurden fünf Plätze als zivile Fluphäfen genutzt, 54 unterstanden der Hoheit des Militärs und 10 waren vorbereitete Autobahnabschnitte.
44 der Mlitärflugplätze dienten der ständigen Basierung fliegender Verbände.
Weiterhin gab es 10 bis 16 Manöverflugplätze zur Verfügung.
Im Ernstfall waren weitere rund 15 Plätze durch pioniertechnischen Ausbau als Ausweichplätze vorgesehen.

Die LSK der DDR nutzten ab 1974 den Staffelaustausch. Dieser wurde in der jährlichen Abstimmung der Dokumente des Zusammenwirkens mit den Nachbarn als neues Element der gemeinsamen Gefechtsausbildung der Jagdfliegerkräfte vereinbart.
Nachdem die Jagdfliegerkräfte über viele Jahre gute Erfahrungen im Staffelaustausch sammeln konnten, begann in der 80ger Jahren der Austausch von Staffeln der Jagdbomergeschwader und des Marinefliegergeschwaders.

Die Nennung der Zahlen ist das Uninteressanteste an der Auswertung von Statistiken. Es kann aber versucht werden bruchstückhaft die Geschichte dahinter anzudeuten.
Dabei sollten Kontinuität und Sprunghaftigkeit einer Entwicklung deutlich werden, einer Entwicklung die wie kaum eine andere durch sozial-ökonomische Aspekte gekennzeichnet ist.

Verleiche dazu auch:
DDR-Luftstreitkräfte Standorte
Luftfahrzeuge in der DDR
Trenner
Idee stammt von Wikipedia.de mit einer Seite über Behelfsflugplätze.
Aufbessernde Erkennnisse gab es bei der CIA.(siehe oben)
Weitergeholfen hat auch DDR-Luftwaffe.de
Weitere Erkenntnisse stammen von lsklv-ddr.de
Ende: Mag jeder Interessierte seinen eigenen Beitrag finden. Im Zweifelsfalle gehen Sie davonaus, daß die Informationen soweit möglich überprüft sind.
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Datum der letzten Änderung:  Jena, den: 01.03. 2020