Das Gelände der ehemaligen Heeresversuchsanstalt und der Luftwaffenerprobungsstelle wurde 1950 der Seepolizei übergeben.
Mit Bildung der Hauptverwaltung der Seepolizei (HVS) ist die Flottenbasis
Peenemünde Hauptstützpunkt der Marineverbände der DDR.
Die Formierung der Verbände erfolgte in Wolgast.
1969 begann die Übergabe der ersten Einheiten der Kondor-Klasse und
der Ausbau der 1. Sicherungsbrigade.
Die Angaben in der Tabelle(rechts) ohne Jahreszahlen. Im Verlaufe der Geschichte haben sich Unterstellungen und Bezeichnungen mehrfach geändert.
Struktur | |
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1. Landungsschiffsbrigade | |
1. Sicherungsbrigade | |
1. und 3. U-Bootabwehrschiffabteilung | |
1. und 3. Minensuch- und Räumschiffabteilung | |
Rückwärtige Dienste | |
1. SSA (Sicherstellungs-Schiffs-Abteilung) | |
Kraftfahrzeugkompanie 1 | |
Lehrbasis 1 | |
Munitionslager 1 | |
Marinepionierzug 1 | |
Musikkorps Peenemünde | |
Nachrichtenkompanie 1 | |
Fernmeldetechnischer Zug | |
Auswerte- Rechen- und Informationsgruppe 1 | |
Instandsetzungsbasis 1 | |
Versorgungs- und Ausrüstungslager 1 | |
Wartungs- und Konservierungsbasis 1 | |
Fliegerabwehrbatterie 1 | |
Zug Chemische Abwehr 1 | |
Kfz-Instandsetzungszug 1 | |
Seehydrographischer Dienst 1 |
Ab 1965 wurden schrittweise die Schffe des Projekt12.4 den Einheiten übergeben.
Das erste auf der Peenewerft gebaute mittlere Landungsschiff vom Projekt 108 wird im November 1976
in Dienst gestellt.
1977 werden die letzten Landungsboote Projekt 47 außer Dienst gestellt.