Maragethe (Grete) Unrein

deutsche Lehrerin und Sozialarbeiterin

geboren: 18. November 1872 in Jena
gestorben: 5. November 1945 ebenda

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Maragethe (Grete) Unrein war die älteste Tochter von Ernst Abbe.

Nach einer Ausbildung zur Lehrerin und Erzieherin in Berlin kehrte sie 1893 nach Jena zurück.
1895 heitatete Sie den Gymnasiallehrer und späteren Rektor des Lyzeums Otto Unrein.

Die Grete-Unrein-Schule in Jena

Nach dem Tode Ihres Vaters wurde sie zur wichtigsten Anspechpartnerin bezüglich seines geistigen Eigentums. Dazu übernahm Sie Verantwortung in der Carl-Zeiss-Stiftung für die Umsetzung der Stiftungsbestimmungen, die dem Wohl der arbeitenden Bevölkerung gewidmet waren.

Margarethe Unrein war maßgeblich an der Errischtung der Kinderklinik in Jena durch Prof. Ibrahim beteiligt, deren wirtschaftliche Betreuung Sie übernahm.

1919 kandidierte sie als Mitglied der DDP für den Jenaer Stadtrat, wurde gewählt und gehörte insbesondere als aktives Mitglied des Jugendamtes diesem politischen Gremium bis 1933 an. 1932 wählte man sie zur 2. Vorsitzenden des Stadtrates.

Das große soziale Engagement Grete Unreins wurde 1932 mir der Ehrenbürgerschaft der Stadt Jena geehrt.
Heute tragen eine Schule - das ehemalig Lyzeum - sowie eine Straße in Jena ihren Namen.


 
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Datum der letzten Änderung:  Jena, den: 03.08. 2019