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Mikulin / Tumanski

  • als OKB-300 1943 in Moskau gebildet
  • Chef - Alexander A. Mikulin
  • stellvertretender Hauptdesigner - Sergei K. Tumanski


  • Mikulin AM-34
    1932 Kolbentriebwerk
    Technische Daten
    Zylinder12
    Bohrung160 mm
    Hub190 mm
    Gesamthubraum45 842 cm3
    Gewicht670 kg
    Verdichtung6 : 1
    Massenluftdurchsatz53 kg Luft/sec
    Masse1.050 kg
    Länge3.446 mm
    Durchmesser981 mm
    Er war eine Weiterentwicklung auf Basis des M-17 und wurde ab 1932 bis 1941 in Serie gefertigt. Bei dem Motor handelt sich um einen wassergekühlten stehenden V-12 Motor, dessen Zylinderreihen um 60° gegen einander geneigt waren.
    Gefertigt im mehreren Versionen.
    TB-3 (ANT-6), DB-A, ANT-25, R-7 und anderen installiert. Der Motor GAM-34 wurde auf Torpedobooten und U-Boot-Jägern eingesetzt.
     
    Mikulin AM-3 1947 TL-Axial-Triebwerk;
    Technische Daten
    Länge5,38 m
    Durchmesser1,40 m
    Trockenmasse3.200 kg
    Schub85,3 kN
    Druckverkältnis8,2:1
    max. Luftdurchsatz150 kg/s
    Kraftstoffverbrauch0,932 kg/(kN × h)
    Turbineneintrittstemperatur1130 K
    Versionen 
    AM-3, AM-3Aerste Serienversionen
    AM-3DVersion für M-4 mit 85,6 kN Schub
    AM-3M-200, AM-3M-500, AM-3M-500Aweiterentwickelte Versionen mit 93,1 kN
    WP-8chinesische Kopie des AM-3 mit 91,3 kN Schub für die Xian H-6 (Nachbau der Tu-16)
    Das Triebwerk verfügte über eine einstufigen Bläser und einen achtsufigen Hochdruckverdichter und eine zweistufige Hochdruckturbine.
    Eingesetzt in der Tu-16, M-4
     
    Mikulin AM-5 / RD-5 1950 TL-Triebwerk;
    Versionen 
    AM-5, AM-5Aerste Serienversion mit 21,6 kN Schub
    AM-5Fverbesstere Version mit 26,5 kN Schub (mit Nachbrenner) (z.B. für Mikojan-Gurewitsch I-340)
    Weiterentwicklung auf Basis des AM-3 aber wesentlich kleiner.
     
    Tumanski RD-9
    1953 ETL-Triebwerk;
    Versionen 
    RD-9AVersionen ohne Nachbrenner Jak-25
    RD-9AKVersionen ohne Nachbrenner Jak-25
    RD-9BHauptversion für die MiG-19S
    RD-9BF-811Versionn mit Nachbrenner für die letzten MiG-19S
    RD-9AF-300mit Nachbrenner Jak-27
    RD-9AF2-300mit Nachbrenner Jak-28
    RD-9BFin China als Wopen WP-6A
    Entwicklung auf Basis des Mikulin AM-3. Ursprüngliche Bezeichnung: AM-9.
    Neuer Verdichter mit größerem Luftdurchsatz. Die Serienferitung begann 1955. Verwendung: MiG-19, MiG-21-Prototypen, Jak-25;
    In der VR China als Wopen-6 in Lizenz gefertigt. Dort u.a. in der Nanchang Q-5 verwendet.
    In der DDR wurden diese Triebwerke im Prtotypen V-1 der 152
     
    Tumanski R-11

    Versionen 
    R-11(AM-11)- erste Version, ohne Nachbrenner
    R-11-300erste Serienversion ohne Nachbrenner, Produktion seit 1954
    R-11A-300Modifikation des R-11-300 für den Einbau in die Tragflächengondeln der Jakowlew Jak-28
    R-11W-300spezielle Version für große Höhen, ohne Nachbrenner, eingebaut in die Höhenaufklärerversion der Jak-28
    R-11F-300erste Serienversion (taktische Bezeichnung R-37F) mit Nachbrenner und 38,2 / 53,4 kN Schub, ab 1956 gebaut, verwendet in MiG-21F, F-13, P und U sowie Su-15WD.
    R-11AF-300verbesserte Version für die Jakowlew Jak-28B, L and U.
    R-11F2-300Version mit neuem Verdichter, Nachbrenner und Düse mit 38,7 / 60,0 kN Schub, ab 1962 verwendet in MiG-21P, F-13, PF und FL.
    R-11AF2-300modifiziertes R-11F2-300 für Jakowlew Jak-28I, R und P
    R-11F2S-300ab 1965 ausgelieferte verbesserte Version für MiG-21PF, PFM, PFS, R, S, U, US und UM sowie für Suchoi Su-15TM, UT und UM mit 38,2 / 60,6 kN Schub. Es ist für eine System zur Grenzschichtbeeinflussung (SPS-System) vorbereitet und hat außerdem zwei vom Piloten wählbare Nachbrennerstufen, so dass schneller Überschallgeschwindigkeit erreicht werden kann.
    R-11AF3-300Versuchsversion mit höherer Leistung und ersten Konstruktionsmerkmalen des Tumanski R-13 zum Einbau in die Jak-28PM
    R-11F2SK-300Version mit Schubdüsenkorrektureinrichtung KDS für MiG-21MF mit 38,2 / 60,6 kN Schub
    WP-7chinesische Kopie des R-11F-300 für den Einsatz an der Chengdu J-7
    Zweiwellen-Turbo-Luftstrahltriebwerk mit Nachbrenner.
    3-stufiger Nieder- und 5-stufiger Hochdruckverdichter in Axialbauweise,
    jeweils von1-stufiger Turbine angetrieben.
    Der Ursprung liegt im Erprobungstriebwerk AM-11 aus dem Jahr 1955. Daraus entstand die Grundversion, das R11 F-300 (taktische Bezeichnung: 37F). Die Serienfertigung des 37F begann im Jahr 1958. Dem folgten 1962 das 37F2 und 1965 das R11 F2S-300 (37F2S). Dieses Triebwerk dient als Antrieb der MiG-21 PFM (SPS), MiG-21 US, MiG-21 UM, MiG-21 R, MiG-21 S, und MiG-21 M.
    Die wesentlichsten Verbesserungen gegenüber den Vorgängermodellen sind höhere Schubkraft, Luftabnahmestutzen für die Versorgung des Luftabblassystems auf den Tragflächen (SPS-System), Erhöhung der Stabilität in Nachbrennerbetrieb, sowie zusätzliche Signalelemente zur Triebwerksüberwachung. Dieses Triebwerk wurde im Jahr 1969 nochmals vollständig überarbeitet. So entstand das Triebwerk R11 3F-300 (95) und ab 1972 eine neue Baureihe. Sie lief unter der Bezeichnung R25F-300 (25).
     
    Tumanski R-13 Weiterentwicklung des R-11. Eingesetzt ab MiG-21MF
    Tumanski R-15 1958 vergleiche Angaben beim Hersteller Salut
     
    Tumanski R-25
    Versionen 
    R-25-300
    • Verdichter angetrieben von einer zweistufigen Überdruckturbine
    • Rohr-Ringbrennkammer mit 10 Flammrohren
    • hydraulisch verstellbare Schubdüse mit festem Programm
    • hydraulisch verstellbarer Lufteinlaufkegelstufenlos
    • günstiges Schub-Masse-Verhältnis auf Grund einfacher Bauweise
    • Startschub 40,2 kN ohne Nachbrenner; 67,2 kN mit Nachverbrennung
    • 2. Nachbrennerstufe ab Mach-Zahl 1,5
    • Sonderregime bis 4.000m Höhe (Steiggeschwindigkeiten bis 225 m/s)
    Zweiwellen-Turbo-Luftstrahltriebwerk mit Nachbrenner
    3-stufiger Nieder- und 5-stufiger Hochdruckverdichter in Axialbauweise.
    Von S. A. Gawrilow bei Tumanski auf der Basis des R-13-300 entwickelt. Neu waren die 21 Titan-Schaufeln für die erste Niederdruckverdichterstufe.
    Produktion: ab 1969
    Verwendung: MiG-21bis, Su-15bis
     



     
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    Datum der letzten Änderung: Jena, den: 22.02. 2019