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Werner Karl Heisenberg

deutscher Physiker

geboren: 5. Dezember 1901 in Würzburg
gestorben: 1. Februar 1976 in München

1932 Nobelpreis für Physik;
1937 Mitglied der American Philosophical Society;
1957 Friedensklasse des Pour le Mérite,

Er gab 1925 die erste mathematische Formulierung der Quantenmechanik an und formulierte 1927 die nach ihm benannte Heisenbergsche Unschärferelation, die eine der fundamentalen Aussagen der Quantenmechanik trifft – nämlich, dass bestimmte Messgrößen eines Teilchens (etwa sein Ort und Impuls) nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmt sind. Für die Begründung der Quantenmechanik wurde er 1932 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Er besuchte das Münchner Maximiliansgymnasium. Sein Studium der Physik in München unter Arnold Sommerfeld schloss er in der Mindeststudienzeit von drei Jahren ab.
Er promovierte 1923 über Stabilität und Turbulenz von Flüssigkeitsströmen bei Sommerfeld.

Heisenberg wurde 1924 Assistent von Max Born in Göttingen und arbeitete im Frühjahr (März/April) und Herbst 1924 (September 1924 bis Anfang April 1925) und im Herbst 1925 mit und am Institut von Niels Bohr in Kopenhagen. Mit nur 25 Jahren wurde Heisenberg 1927 als Professor an die Universität Leipzig berufen, die er mit Friedrich Hund zu einem Zentrum der theoretischen Physik machte, insbesondere für Kernphysik.

Von 1942 bis 1945 leitete Heisenberg das Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik in Berlin-Dahlem und lehrte zudem als Professor an der Berliner Universität, wo er führend am Uranprojekt des Heereswaffenamtes beteiligt war.

Von 1945 bis 1946 war Heisenberg mit den anderen führenden Forschern des Uranprojektes der Nationalsozialisten im Rahmen der Operation Epsilon in Farm Hall in England interniert.
Im Nachkriegsdeutschland wurde er 1946 Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik in Göttingen (bis 1958), von 1958 bis 1970 war er Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik (heute auch Werner-Heisenberg-Institut genannt) in München.

Heisenberg wurde auf dem Waldfriedhof in München, Alter Teil beigesetzt.

Uber quantentheoretische Umdeutung kinematischer und mechaniseher Beziehungen. Göttingen 1925
Die Kopenhager Deutung der Quantentheorie Stuttgart 1984
 
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Datum der letzten Änderung:  Jena, den: 17.10. 2018