Erste Flottille

Mit Bildung der Hauptverwaltung der Seepolizei (HVS) ist die Flottenbasis Peenemünde Hauptstützpunkt der Marineverbände der DDR.

Am 1. Mai 1956 wurde die „Flottenbasis Ost“ in Peenemünde eingerichtet. Sie bestand zunächst aus 6 Küstenschutzbooten, 18 Minenräum- und Legeschiffen (erste Räumbootsdivision) und Hilfsschiffen. Am 15. November des Jahres erfolgte dann die Auflösung der „Flottenbasis Ost“ und die Gründung der „1. Flottille“. In den folgenden Jahren war die intensive Räumung von Seeminen durch den Verband dessen Hauptaufgabe. Am 1. Dezember 1958 wurde der Seehydrografische Dienst ebenfalls auf die Basis in Peenemünde verlegt. Dazu gehörten Tonnenleger und Vermessungsschiffe. 1959 wurden erstmals Schiffe zur U-Boot-Abwehr (Projekt 201M) in die 1. Flottille eingebunden.

Die Angaben in der Tabelle(rechts) ohne Jahreszahlen. Im Verlaufe der Geschichte haben sich Unterstellungen und Bezeichnungen mehrfach geändert.

Struktur
1. Landungsschiffsbrigade 
1. Sicherungsbrigade 
 1. und 3. U-Bootabwehrschiffabteilung
  1. und 3. Minensuch- und Räumschiffabteilung
Rückwärtige Dienste 
 1. SSA (Sicherstellungs-Schiffs-Abteilung)
 Kraftfahrzeugkompanie 1
 Lehrbasis 1
 Munitionslager 1
 Marinepionierzug 1
 Musikkorps Peenemünde
 Nachrichtenkompanie 1
 Fernmeldetechnischer Zug
 Auswerte- Rechen- und Informationsgruppe 1
 Instandsetzungsbasis 1
 Versorgungs- und Ausrüstungslager 1
 Wartungs- und Konservierungsbasis 1
 Fliegerabwehrbatterie 1
 Zug Chemische Abwehr 1
 Kfz-Instandsetzungszug 1
 Seehydrographischer Dienst 1

Ab 1965 wurden schrittweise die Schffe des Projekt12.4 den Einheiten übergeben.
Das erste auf der Peenewerft gebaute mittlere Landungsschiff vom Projekt 108 wird im November 1976 in Dienst gestellt.
1977 werden die letzten Landungsboote Projekt 47 außer Dienst gestellt.

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Datum der letzten Änderung: Jena, den: 13.08. 2017