Werner Rolfinck

Mediziner

geboren: ..1599 in Hamburg
gestorben: ..1673 in Jena

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Rolfinck wurde in Hamburg als Sohn des Rektors des dortigen Johaneums geboren.
Er studierte ab dem 6. Mai 1617 bis 1618 an der Universität Wittenberg Philosophie, anschließend Medizin in Leyden, Oxford, Paris und ab dem 26. September 1622 in Padua. Nachdem er unter anderem in Venedig medizinische Vorlesungen gehalten hatte, promovierte er 7. April 1625 in Padua zum Doktor der Medizin. 1628 kehrte er nach Wittenberg zurück und wurde Professor der Anatomie.

1629 erhielt er einen Ruf als Professor an der Universität Jena und wurde hier zum Professor für Anatonomie, Chirurgie, Botanik und Chemie berufen.
Daneben richtete er ein Chemielabor ein, in dem er die Studenten unterrichtete. 1638 übernahm er das Exercitium Chymicum, den chemischen Unterricht und wurde 1641 als Professor für Iatrochemie berufen. Im Wintersemester 1632/33 war Rolfink Rektor der Universität

Mit ihm hielt in Jena die Frühaufklärung Einzug.
Rolfink führte während seiner Vorlesungen die ersten öffentlichen Leichensektionen in Jena durch.
Am 11. Juli 1631 weihte er in Jena den hortus medicus (Botanischen Garten) ein, in dem er die Medizinstudenten in die Pflanzenkunde vor allem der Heilpflanzen einführte.

Nach Werner Rolfinck ist in Jena eine Straße benannt.



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Datum der letzten Änderung : Jena, den: 03.02.2013