Linus Pauling

us-amerikanischer Chemiker

geboren: 28.02.1901 Portland / Oregon
gestorben: 19.08.1994 Big Sur /Kalifornien

1925 Dr. der Cemie
1954 Nobelpreis für Chemie
1962 Friedensnobelpreis
1968 Lenin-Friedenspreis

1917 Studim an der heutigen Oregon State University.
1926 Studienreise nach Europa unter anderem München (Sommerfeld), Kopenhagen (Bor)
1930 Profesur am California Institute of Technology in Pasadena (Kalifornien).

Pauling führte die Quantenmechanik in die Chemie ein.
Mit dem von ihm aufgestellten Elektronegativitätsmodell konnte der chemische Bindung auch eine physikalische Beründung gegeben werden.

Ihm gelingt der Erklärung der Tetraederstruktur von Kohelnstoffverbindungen. Ebeso kann er erklären warum aromatische Verbindungen so stabil sind.
Sein Buch "Über die Natur der chemischen Bindung" wird ein Standardwerk der physikalischen Chemie.
1934 gelingt Pauling die Erklärung der Sauerstoffaufnahme des Hämoglobins.
Pauling formulierte ein Modell der Struktur des Hämoglobins, in welchem die Atome in einer Helix angeordnet sind und übertrug diese Idee auf Proteine im Allgemeinen. Auf diese Helix-Struktur ist auch die Doppelhelix zurückzuführen, die James Watson und Francis Crick für die Desoxyribonukleinsäure (DNA) postulierten.

In diesem Zusammenhang wird auch die molekulare Ursache der Sichelzellenanomalie erklärt

Nach 1949 engagiert er sich im Kampf gegen das atomare Wettrüsten. Da er ausspricht was andere Wissenschaftler eventuell denken wird er zu einer Leitfigur der amerkianischen Anti-Atombewegung.


 
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Datum der letzten Änderung:  Jena, den: 26.01. 2017