Alexander Martin Lippisch

deutscher Flugzeugkonstrukteur

geboren: 2. November 1894 in München
gestorben: 11. Februar 1976 in Cedar Rapids, (Iowa)

Dr.

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Experimentierte 1928 auf der Wasserkuppe mit schwanzlosen Segelflugzeugen, die der Raketenpionier Fritz von Opel mit Pulverraketen ausstattete.
Lippisch spezialsierte sich auf die Entwicklung von Flugzeugen nach dem Enten-Prinzip

Er war auch an der Entwicklung der Me-163 bei Messerschmitt beteiligt. Zu seinen besonderen Leistungen zählt die systematische Erforschung des Probleme des Nurflügels. Ein Ergebnis vieler Modellversuche ist das Nurflügel-Segelflugzeug „Storch" mit 6,6-kW-Motor und Druckschraube, das 125 km/h Geschwindigkeit erreichte.
Lippisch entwickelte die schwanzlosen Flugzeuge zum Deltaflügler weiter. Später stellte sich heraus, daß diese Form aus aerodynamischen Gründen besonders für Flugzeuge im Schallbereich günstig ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Lippisch im Rahmen der Operation Overcast von den USA rekrutiert.

Ab 1963 bei Collins Hydrodynamic Laboratory war er der erste, der teilweise erfolgreiche, Versuche mit einem Bodeneffektfahrzeug X-112 unternahm. 1969 setzte Lippisch seine Versuche in Deutschland fort, und 1970 unternahm sein Entwurf X-113 den ersten erfolgreichen Flug eines Bodeneffektfahrzeuges in Westeuropa. 1972 flog der unbemannte Aerodyne, unter Beteiligung von Lippisch bei Dornier entwickelt.



 
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Datum der letzten Änderung: Jena, den: 28.12.2009