Flottenschule „Walter Steffens“

Flottenschule „Walter Steffens“
Aktivität 1950 – 3. Oktober 1990
Trägerschaft NVA
Dienstflagge Kampfschiff
Kommando der Volksmarine
Ort Parow
Staat Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
Studenten ca. 2000 Lehrgangsteil-
nehmer pro Jahr

Die Flottenschule „Walter Steffens“ in Parow diente der Ausbildung von Maaten (Unteroffizieren) und Matrosen (Mannschaften) der Volksmarine der DDR. Sie wurde 1950 als Seepolizeischule Parow gegründet und am 1. Dezember 1970 in Flottenschule Walter Steffens umbenannt. Sie bestand bis zur Wiedervereinigung im Jahr 1990. Ab 1992 begann auf ihrem Gelände die Einrichtung der Marinetechnikschule der Bundesmarine.

Geschichte

Walter Steffens

Am 1. März 1950 erhielt Walter Steffens den Auftrag eine Seepolizeischule auf einem ehemaligen Seefliegerhorst bei Parow aufzubauen. Das Eintreffen der ersten Rekruten am 1. August 1950 markierte das offizielle Eröffnungsdatum. Walter Steffens, im Rang eines Seepolizei-Inspektors, war der erste Leiter der Einrichtung.

Ausbildung

Ausgebildet wurde ab 1970 in verschiedenen Fachrichtungen für:

Für die Schule waren verschiedene Ausbildungsschiffe abgestellt, u.a.:

Schulschiff S24

Während der Zeit der Maat- oder Unterführerausbildung trugen die betreffenden Soldaten den Dienstgrad Maatschüler (OR-3). Die Flottenschule Walter Steffens und ihr Vorgänger die Seepolizeischule, bildeten zwischen 1950 und 1990 sämtliche Mannschaften und Unteroffiziere der seemännischen Laufbahn aus.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeiten betrugen für Matrosen sechs und für Maate 10 Monate. Ab 1984 wurden die Ausbildungszeiten um zwei Monate verkürzt.

Die Flottenschule wurde mit Befehl 96/90 des Chefs der Volksmarine am 3. Oktober 1990 nicht in die Bundeswehr übernommen und somit faktisch aufgelöst. Das Gelände wird seit 1992 von der Marinetechnikschule genutzt.

Kommandeure


 
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Datum der letzten Änderung: Jena, den : 31.08.2014