Alexander Iwanowitsch Pokryshkin

sowjetischer Militärpilot Jagdflieger

geboren: 21.02.(06.3.) 1913 in Nowosibirsk
gestorben: 13. Nov. 1985 in Moskau

dreifacher Held der Sowjetunion
Marschall der Flieger (1973)

1944 Pokryschkin vor seiner Bell P38-D2 'Airkobra'

Sein großes Talent als Vorgesetzter wird durch die einmalige Tatsache untermauert, dass nicht weniger als 30 ihm unterstellte Piloten im Laufe des Krieges mit einem „Held der Sowjetunion“ beliehen wurden. Neben den drei Goldenen Sternen zeigte Pokryshkins Galauniform noch sechs Lenin- und vier Rotbannerorden sowie den „Orden der Oktoberrevolution“.
Sein altes 16. Garde-Jägerregiment war mit 679 Luftsiegen und 15 „Helden der Sowjetunion“ das zweiterfolgreichste Frontregiment der Luftwaffe geworden.
Pokryshkin blieb in der Luftwaffe und kommandierte während des Koreakrieges eine mit MiG's ausgerüstete Jagdfliegerdivision - Kampfeinsätze flog er selbst jedoch keine mehr. Ende der Fünfzigerjahre bereits Generalmajor und Inspekteur des Jagdfliegerkorps, stieg Pokryshkin nach dem Kommando über den Luftverteidigungsbezirk Kiew, Mitte der Sechzigerjahre als General zum Vizestabschef der Luftverteidigung auf, ehe er 1969 als Generaloberst den stellvertretenden Oberbefehl über die Luftabwehrtruppen übernahm.
1972 stellte die Beförderung zum Marschall der Sowjetunion sowie die Berufung zum Generalinspekteur der Luftwaffe den Höhepunkt seiner phantastischen Nachkriegskarriere dar.
Beeindruckend ist die, für sowjetische Verhältnisse keinesfalls selbstverständliche Tatsache, dass Pokryshkin in all den Jahren nie über politische Querelen stolperte und auch im Zuge aller Regierungswechsel in seinen Ämtern verblieb.


 

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Datum der letzten Änderung: Jena, den: 12.02. 2016