Manfred von Richthofen

Pilot, Jadgflieger

geboren: 02.Mai 1892 in Breslau
gestorben: 21.April 1918 abgeschossen bei Sailly-le-Sac

Rittmeister (am 06. April 1917)
Preußen: - Orden Pour le Merite (am 12. Januar 1917)
Roter Adlerorden III. Klasse mit Krone und mit Schwertern (am 2. April 1918)
Österreich: - Orden der Eisernen Krone 3. Klasse
Türkei: - Kriegsmedaille (Eiserner Halbmond/Stern von Gallipoli)

1903 mit elf Jahren zur Militärschule nach Wahlstatt. Nach sechs Jahren 1909 zur Königlichen Militärakademie Lichterfelde. April 1911 Zuteilung zum 1.Regiment der Ulanen des Kaisers Alexander III. Im Herbst 1912 Beförderung zum Leutnant. Ende 1914 Eisernes Kreuz Dritter Klasse für berittene Patrouillen. Ende Mai 1915 Flieger-Ersatz-Abteilung 7 zur Ausbildung als (Flug-) Beobachter. Am 10. Juni 1915 Flieger-Ersatz-Abteilung 6 in Großenhain zum abschließenden Training, danach Feldfliegerabteilung 69 an der Ostfront. Ab 21. August 1915 zur Brieftauben-Abteilung Ostende (Tarnbezeichnung, später das Kampfgeschwader 1, eine Bombereinheit) an der belgischen Küste um Bombenabwürfe zu trainieren und auszuführen. Oktober 1915 zur Brieftauben-Abteilung Metz (später KG 2).
Ab 15. November 1915 zur Pilotenausbildung nach Döberitz mit Abschluss am 25. Dezember 1915. Aber erst im März tatsächlich als Pilot eines Albatros Zweisitzers eingesetzt. Um sich besser wehren zu können brachte er ein MG auf der Tragfläche an, mit dem er tatsächlich am 26. April 1916 ein Flugzeug abschoss, welches aber auf feindlicher Seite aufschlug und ihm nicht angerechnet werden konnte. Ab Mai 1916 teilte er sich einen Fokker Eindecker mit Leutnant Reimann. Frühjahr bis Sommer 1916 wieder KG 2, diesmal in Russland.
Am 16. August 1916 von Boelcke ausgesucht als Jagdflieger, ab 01. September 1916 bei Jasta 2 (Gründung 27. August 1916) bei Bertincourt nahe Cambrai. 
Zu diesem Zeitpunkt bestand Jasta 2 aus einer Mixtur von Albatros D.I, Fokker D.III etc. Am 16. September 1916 Ankunft der ersten Albatros D.II, einen Tag später Abschuss seines ersten Feindflugzeuges, einer F.E.2b. Insgesamt erzielte v.Richthofen 83 Abschüsse (80 bestätigte).
1917 Kommandeur der neu aufgestellten Jasta 11 ausgerüstet mit Albatros D.III.
Er war der erfolgreichste Jagdflieger aller am Krieg beteiligten Armeen.

Nach Richthofens Tod führte Wilhelm Reinhard das Geschwader bis zum Juli. Nachdem dieser wiederum bei einem Absturz ums Leben gekommen war, wurde auf Befehl des Kommandierenden Generals der Luftstreitkräfte (Befehl Nr. 178654) Hermann Göring mit der Führung des Geschwaders betraut.

Einer der Traditionsverbände der bundesdeutschen Luftwaffe ist seit 1961 nach Manfred von Richthofen benannt: die heutige Taktische Luftwaffengruppe „Richthofen“ im ostfriesischen Wittmund, das auch eine Richthofen-Kaserne besitzt.


 
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Datum der letzten Änderung: Jena, den: 23.03. 2016